2. Samuel
Kapitel 24, Vers 1–10
Davids Volkszählung - Teil
1 1Der HERR wurde noch einmal zornig auf die Israeliten. Darum verleitete er David dazu, sie ins Unglück zu stürzen. Er brachte den König auf den Gedanken, eine Volkszählung durchzuführen. 2David befahl Joab, seinem obersten Heerführer: »Reise durch alle Stammesgebiete Israels, von Dan im Norden bis Beerscheba im Süden, und zähl alle wehrfähigen Männer! Ich möchte wissen, wie viele es sind.« 3Doch Joab wandte ein: »Mein König, ich wünsche dir ja, dass der HERR, dein Gott, das Volk noch zu deinen Lebzeiten hundertmal größer werden lässt! Aber ich verstehe nicht, warum du nun so etwas verlangst.« 4Doch der König blieb bei seinem Entschluss, trotz aller Einwände, die Joab und die Offiziere vorbrachten. Und so machten sie sich auf den Weg, um die Volkszählung durchzuführen. 5Sie überquerten den Jordan und begannen ihre Arbeit in Aroër, südlich der Stadt, die mitten im Arnontal liegt. Von dort zogen sie weiter in das Stammesgebiet von Gad und nach Jaser, 6dann nach Gilead und bis nach Kadesch, das schon zum Land der Hetiter gehört. Weiter kamen sie nach Dan-Jaan, in die Gegend von Sidon, 7in die befestigte Stadt Tyrus und in alle Städte der Hiwiter und Kanaaniter. Schließlich zogen sie durch den Süden Judas bis nach Beerscheba. 8So reisten sie durch das ganze Land und kehrten nach neun Monaten und zwanzig Tagen wieder nach Jerusalem zurück. 9Dort legte Joab dem König das Ergebnis vor: In Israel gab es 800.000 wehrfähige Männer, dazu kamen 500.000 aus dem Stamm Juda. 10Doch nun bereute David, was er getan hatte. Er betete zum HERRN: »Meine Schuld ist groß. Bitte, HERR, vergib mir! Wie dumm bin ich gewesen!«
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Weitere Infos →Die Israeliten hatten mal wieder Mist gebaut und Gott verärgert. Ganz ehrlich, wie oft haben wir nun schon im Alten Testament davon gelesen? Eine ewig andauernde Geschichte. Bis heute bereiten wir Menschen Gott Kummer und Sorgen und bis heute widersetzen wir uns ihm.
So war es auch jetzt wieder. Das führte dazu, dass David eine dumme Entscheidung traf und in seinen letzten Lebensjahren noch eine große Volkszählung durchführte, um zu sehen, wie viele wehrfähige Männer es im Land gab.
Spannend ist der letzte Vers des heutigen Abschnitts:
"Doch nun bereute David, was er getan hatte. Er betete zum HERRN: »Meine Schuld ist groß. Bitte, HERR, vergib mir! Wie dumm bin ich gewesen!«" [10]
Wie würde Gott auf diese Einsicht Davids reagieren? Wir werden davon in den kommenden Tagen lesen. Fest steht: David hatte verstanden, dass hier etwas deutlich danebenging. Hier geschah nichts Gutes, hier bahnte sich etwas Schlechtes für Israel seinen Weg.
David tat Buße für seine Schuld und falschen Entscheidungen. Das Weiseste, das er nun tun konnte. Und eines ist klar: Gott lässt den ehrlichen Ruf nach Vergebung und Umkehr nie unbeantwortet …
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