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Impuls

Am Ende: Jesus

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

2. Samuel

Kapitel 24, Vers 11–​17

Davids Volkszählung - Teil

2 11Am nächsten Morgen, als David gerade aufgestanden war, befahl der HERR dem Propheten Gad, der als Seher im Dienst des Königs stand: 12»Geh zu David und sag ihm: Drei Strafen legt der HERR dir vor. Wähl dir eine davon aus!« 13Gad ging zu David und gab ihm Gottes Botschaft weiter. Er fragte ihn: »Was wählst du? Drei Jahre Hungersnot in ganz Israel? Oder drei Monate, in denen du vor deinen Feinden fliehen musst? Oder soll drei Tage lang die Pest in deinem Land wüten? Überleg dir, was ich dem antworten soll, der mich zu dir geschickt hat!« 14David entgegnete: »Ich habe große Angst. Aber ich will lieber dem HERRN als den Menschen in die Hände fallen, denn er ist sehr barmherzig.« 15Da ließ der HERR in Israel die Pest ausbrechen, sie begann noch am selben Morgen und wütete drei Tage lang. In ganz Israel, von Dan im Norden bis Beerscheba im Süden, kamen 70.000 Menschen dabei um. 16Doch als der Engel, der die Strafe Gottes ausführte, vor Jerusalem stand und schon die Hand zum vernichtenden Schlag erhoben hatte, da hatte der HERR Mitleid mit den Menschen in ihrem Elend, und er befahl: »Genug damit! Hör auf, das Volk zu töten!« Der Engel des HERRN stand gerade auf dem Dreschplatz des Jebusiters Arauna. 17Als David den Engel sah, rief er zum HERRN: »Ich allein habe gesündigt und einen schweren Fehler begangen, aber das Volk, meine Herde, trifft keine Schuld! Darum bestrafe nur mich und meine Verwandten!«

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Die Volkszählung Davids missfiel dem Herrn. Auf Davids Fehler hin folgte eine Konsequenz, die David selbst wählen konnte. Als David überlegte, welche Strafe er wählen sollte, sagte er sich:

"Ich habe große Angst. Aber ich will lieber dem HERRN als den Menschen in die Hände fallen, denn er ist sehr barmherzig." [14]

Obwohl der Herr das Volk für sein Vergehen bestrafen wollte, kannte David seinen Gott so gut, dass er auch in der Strafe auf die Barmherzigkeit des Herrn hoffte.

Dabei müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass David selbst nicht die Ursache des Problems war. Am Anfang des Kapitels hieß es noch:

"Der HERR wurde noch einmal zornig auf die Israeliten. Darum verleitete er David dazu, sie ins Unglück zu stürzen [gemeint ist die Volkszählung, aus der die Strafe folgte]." [1]

Ursprünglich machte das Volk den Herrn zornig. Doch am Ende des heutigen Abschnitts lesen wir davon, dass David sich als Hirte für die Israeliten einsetzen wollte:

"Ich allein habe gesündigt und einen schweren Fehler begangen, aber das Volk, meine Herde, trifft keine Schuld! Darum bestrafe nur mich und meine Verwandten!" [17]

Nun, ich weiß nicht, wie es dir geht – doch ich sehe hier eine Menge Jesus in diesem Vers. 😀 Wahnsinn, wie man im Alten Testament Spuren entdecken kann, die auf Jesus hindeuten.

Es war das Ende der Geschichte Davids, aber nicht das Ende der Geschichte Gottes!