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Impuls

Im Tal der Tränen

Fabienne Diaconuvon Fabienne Diaconu
Hoffnung

Psalm

Kapitel 84, Vers 1–​13

Herr, ich liebe deinen Tempel!

1Ein Lied von den Nachkommen Korachs, zum Spiel auf der Gittit. 2HERR, du allmächtiger Gott, wie sehr liebe ich den Ort, wo du wohnst! 3Ich kann es kaum noch erwarten, ja, ich sehne mich danach, in die Vorhöfe deines Tempels zu kommen! Mit Leib und Seele juble ich dir zu, du lebendiger Gott! 4Sogar die Vögel haben hier ein Nest gebaut, die Schwalben sind hier zu Hause – in der Nähe deiner Altäre ziehen sie ihre Jungen groß. HERR, du allmächtiger Gott, du bist mein König und mein Gott! 5Glücklich sind alle, die in deinem Haus wohnen dürfen! Jederzeit können sie dich loben! 6Glücklich sind alle, die ihre Stärke in dir suchen, die gerne und voll Freude zu deinem Heiligtum ziehen. 7Wenn sie durch ein dürres Tal gehen, brechen dort Quellen hervor, und der Herbstregen bewässert das trockene Land. 8So wandern sie mit stets neuer Kraft, bis sie vor Gott auf dem Berg Zion stehen. 9Du allmächtiger HERR und Gott, höre mein Gebet! Du Gott Jakobs, vernimm meine Bitte! 10Gott, hilf dem König, der uns beschützt! Steh ihm bei, denn du hast ihn erwählt! 11HERR, ein Tag in den Vorhöfen deines Tempels ist mehr wert als tausend andere! Ich möchte lieber an der Schwelle deines Hauses stehen, als bei den Menschen wohnen, die dich missachten! 12Denn Gott, der HERR, ist die Sonne, die uns Licht und Leben gibt, schützend steht er vor uns wie ein Schild. Er schenkt uns seine Liebe und verleiht uns hohes Ansehen. Wer ihm rückhaltlos ergeben ist, den lässt er nie zu kurz kommen. 13HERR, du allmächtiger Gott, glücklich ist jeder, der sich auf dich verlässt!

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Was für ein starker und erhebender Psalm!

Wir lesen von vielen Verheißungen und Ermutigungen. Dem Menschen, der auf den Herrn vertraut, wird es "wohl" ergehen. Er macht Täler der Tränen zu Quellen und er schreitet von Kraft zu Kraft.

Der Psalmist schrieb von den Vorhöfen des Herrn und meinte damit den tatsächlichen Tempel und das Heiligtum Gottes, welches damals auch viele Pilger ansteuerten.

Wir Christen haben heute diesen Tempel in der Form nicht mehr, denn wir selbst sind der Tempel des Heiligen Geistes, also lebendige Träger seiner Herrlichkeit. Und wir wissen, dass wir eines Tages in der Ewigkeit beim Herrn sein werden und seine Gegenwart in den himmlischen Vorhöfen genießen dürfen. Daran denke ich, wenn ich diesen Psalm lese, und ich freue mich darauf, das wirklich zu erleben.

Ich möchte dich heute Folgendes fragen: Erlebst du derzeit ein Tal der Tränen? Oder fehlt es dir momentan an Kraft? Dann lies diesen Psalm gern noch einmal und gehe dann ins Gebet. Gott wird dein Herz festigen und dir eine neue Perspektive geben, davon bin ich überzeugt. Als Christen liegt es in unserer Natur, dass unsere Seele nach Gott verlangt. Und in seiner Gegenwart werden Kummer getröstet, jede Träne abgewischt und Hunger gestillt.

Lass uns gemeinsam diesen wunderbaren Gott loben und anbeten!