2. Korinther
Kapitel 3, Vers 4–18
IM DIENST FÜR DEN NEUEN BUND
4Das wagen wir nur deshalb zu sagen, weil wir Gott vertrauen, der uns durch Christus beauftragt hat. 5Wir bilden uns nicht ein, diesen Auftrag aus eigener Kraft erfüllen zu können; nein, Gott hat uns dazu fähig gemacht. 6Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden, den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Dieser Bund ist nicht mehr vom geschriebenen Gesetz bestimmt, sondern von Gottes Geist. Denn der Buchstabe des Gesetzes tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben. 7Schon der Dienst im alten Bund, der auf dem in Stein gemeißelten Gesetz beruhte und den Menschen den Tod brachte, ließ etwas von Gottes Herrlichkeit erkennen. Nachdem Gott Mose das Gesetz gegeben hatte, lag da nicht ein Glanz auf Moses Gesicht – so stark, dass die Israeliten es nicht ertragen konnten? Dabei war es doch ein Glanz, der wieder verblasste! 8Wie viel herrlicher muss es dann sein, Gott im neuen Bund zu dienen und die rettende Botschaft von Christus zu verkünden! Denn dieser Dienst führt Menschen durch Gottes Geist zum Leben. 9Wenn schon der Auftrag, der den Menschen die Verurteilung brachte, so sichtbar Gottes Herrlichkeit ausstrahlte, wie viel herrlicher ist dann der Auftrag, durch den die Menschen von ihrer Schuld vor Gott freigesprochen werden! 10Ja, was damals herrlich erschien, verblasst völlig vor der überwältigenden Herrlichkeit unseres Auftrags. 11Wenn schon die alte Ordnung, die doch nur für eine bestimmte Zeit galt, Gottes Herrlichkeit erstrahlen ließ, um wie viel mehr wird sich Gottes Herrlichkeit durch die neue Ordnung offenbaren, die ewig gilt! 12Weil wir diese Hoffnung haben, können wir voller Zuversicht vor die Menschen treten. 13Und wir brauchen auch nicht unser Gesicht mit einem Tuch zu verhüllen, wie Mose es getan hat, damit die Israeliten nicht sahen, wie der Glanz Gottes auf seinem Gesicht wieder erlosch. 14Aber nicht nur das, sie waren verschlossen für Gottes Botschaft. Bis zum heutigen Tag sind die Schriften des Alten Bundes für sie wie mit einem Tuch verhüllt. Sie lesen es zwar, aber seinen Sinn verstehen sie nicht. Dieses Tuch wird erst dann weggenommen, wenn sie an Christus glauben. 15Bis heute liegt es auf ihren Herzen, wenn aus den Büchern von Mose vorgelesen wird. 16Aber wie es bei Mose war, so ist es auch bei ihnen: Wenn sich Israel dem Herrn zuwendet, wird das Tuch weggenommen. 17Mit dem »Herrn« ist Gottes Geist gemeint. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 18Wir alle aber stehen mit unverhülltem Gesicht vor Gott und spiegeln seine Herrlichkeit wider. Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen.
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Weitere Infos →Du und ich dürfen in diesem neuen Bund leben, den Paulus in diesen Versen beschreibt! Du und ich dürfen mit einem unverhüllten Gesicht die Herrlichkeit Gottes ansehen und widerspiegeln. Durch die Kraft des Heiligen Geistes dürfen wir frei vor Gott treten, mit Ihm kommunizieren, Ihn kennenlernen, uns von Ihm geliebt wissen und Ihn spüren! Dieses Privileg darf jede Person genießen, die Jesus als ihren persönlichen Herrn und Retter angenommen und dadurch den Heiligen Geist erhalten hat. Ist uns eigentlich bewusst, wie heftig diese Möglichkeit ist?!
Gott legt sogar noch einen für uns drauf: "Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir Ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an Seiner Herrlichkeit bekommen." (V. 18b) Je länger und intensiver du und ich mit Gott unterwegs sind, desto ähnlicher werden wir Ihm. Du und ich können schlechte Eigenschaften ablegen, von Süchten befreit werden, immer mehr Frieden erhalten, wenn wir mit Gottes Geist leben! Nutzen wir diese Chance? Sind wir uns über das Ausmaß dieses Segens im Klaren? Dann lasst uns noch mehr Zeit mit Jesus verbringen, Ihn noch besser kennenlernen und Ihm dadurch immer ähnlicher werden!