STAYONFIRE

Impuls

Kampf des Glaubens

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

1. Johannes

Kapitel 2, Vers 18–​29

NICHTS SOLL EUCH VON CHRISTUS TRENNEN

18Das Ende dieser Welt ist nahe, meine geliebten Kinder! Ihre letzte Stunde ist angebrochen. Ihr wisst, dass zu dieser Zeit der Feind von Christus, der Antichrist, kommen wird. Schon jetzt sind viele Antichristen aufgetreten. Daran können wir erkennen, dass die Welt ihrem Ende entgegengeht. 19Diese Feinde von Christus kommen zwar aus unseren eigenen Reihen, in Wirklichkeit aber haben sie nie zu uns gehört. Sonst hätten sie sich nicht von uns getrennt. Nun aber ist für jedermann sichtbar geworden, dass sie gar nicht zu uns gehören. 20Doch euch hat Christus seinen Heiligen Geist gegeben, und deshalb kennt ihr alle die Wahrheit. 21Ich schreibe euch also nicht, weil ich meinte, ihr müsstet die Wahrheit erst noch erfahren. Ihr kennt sie sehr gut und wisst auch, dass aus ihr keinerlei Lüge kommen kann. 22Wenn nun jemand behauptet, Jesus sei gar nicht der Christus, der von Gott gesandte Retter, muss dieser Mensch nicht der Lügner schlechthin sein? Wer den Vater und den Sohn leugnet, ist ohne jeden Zweifel ein Antichrist. 23Denn wer den Sohn ablehnt, der ist auch nicht mit dem Vater verbunden. Doch wer sich zum Sohn bekennt, der hat auch Gemeinschaft mit dem Vater. 24Lasst euch also nicht von der Botschaft abbringen, die ihr von Anfang an gehört habt. Wenn sie in euren Herzen bleibt, dann werdet ihr für immer mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sein. 25Denn genau das hat Christus uns zugesagt: ewiges Leben in der Verbindung mit ihm. 26Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist in allen Fragen euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt: Bleibt mit Christus verbunden. 28Meine Kinder, lasst euch durch nichts von Christus trennen. Dann werden wir ihm voller Zuversicht entgegengehen und brauchen nicht beschämt zurückzuweichen. 29Ihr wisst, dass Christus so gelebt hat, wie es Gott gefällt. Also könnt ihr davon ausgehen, dass jeder, der ebenso lebt, zu seinen Kindern gehört.

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Die Herausforderung, dass Menschen sich vom Glauben wieder abwenden, war absolut real. Ähnlich wie in vielen anderen Briefen des Neuen Testaments lesen wir auch bei Johannes, wie er seine Leser ermahnt, den guten Weg nicht zu verlassen. Dabei war die Gemeinde bzw. waren die Hausgemeinden, an die Johannes schrieb, scheinbar erst kürzlich durch eine Krise gegangen. Menschen waren in der Gemeinde aufgestanden und hätten behauptet, Jesus "sei gar nicht der Christus, der von Gott gesandte Retter". [22] All diese Anfeindungen und Widerstände bringt Johannes in Verbindung mit dem Ende der Zeit. "Schon jetzt sind viele Antichristen aufgetreten. Daran können wir erkennen, dass die Welt ihrem Ende entgegengeht." [18b]

Bis heute ist diese Herausforderung real. Glaube ist kein Automatismus. Etwas, das "von allein dahinplätschert". Nein! Der Glaube war, ist und wird immer etwas Aktives sein. Wenn du dich gerade besonders herausgefordert fühlst, im Glauben dranzubleiben, dann kommt das nicht von ungefähr. Es gibt jemanden, der das Interesse hat, dich vom Glauben abzubringen.

Ähnlich wie Johannes möchte ich uns heute ermutigen, für unseren Glauben zu kämpfen. "Meine Kinder, lasst euch durch nichts von Christus trennen." [28] Ja, ich möchte meinem Glauben Zeit in meinem Alltag schenken, ihn trainieren, ausbauen und festigen. Nicht zufällig, sondern durch eine bewusste Entscheidung. Ganz nach dem Motto: STAYONFIRE.