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Impuls

Keine Falsche Scham!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Römer

Kapitel 1, Vers 16–​17

DIE GROßE KRAFT DER BOTSCHAFT

16Ich schäme mich nicht für die rettende Botschaft. Denn sie ist eine Kraft Gottes, die alle befreit, die darauf vertrauen; zuerst die Juden, aber auch alle anderen Menschen. 17Durch sie zeigt Gott, wie er ist: Er sorgt dafür, dass unsere Schuld gesühnt wird und wir mit ihm Gemeinschaft haben können. Dies geschieht, wenn wir uns allein auf das verlassen, was Gott für uns getan hat. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: »Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut.«

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Es stellt sich tatsächlich die Frage: Warum sollte man sich für die Botschaft von Jesus Christus schämen? Ich meine, natürlich kann es Anfeindungen, gemeine Kommentare und zynische Bemerkungen geben, wenn man Personen von Jesus erzählt. Das ist Fakt. Und so gut wie jeder von uns hat das bereits erlebt. Also ja, rein objektiv ist Scham auf jeden Fall verständlich! Aber im Grunde bringt Paulus es hier auf den entscheidenden Punkt: Wir haben keinen Grund uns für die rettende Botschaft von Jesu Tod und Auferstehung zu schämen! „Denn sie ist eine Kraft Gottes, die alle befreit, die darauf vertrauen.“ (V. 16)

Das Evangelium hat einen unglaublichen Mehrwert für jeden, der es annimmt. Es ist eine positive Nachricht, ein unvergleichliches Angebot von Gott an uns Menschen. Wir schämen uns, weil Jesus für uns ans Kreuz gegangen ist, unsere Sünden vergeben hat und wir nun befreit leben und die Ewigkeit bei Gott verbringen dürfen? Ganz ehrlich, da gibt es tatsächlich nichts, wofür wir uns schämen müssten. Wenn ich ehrlich bin und auf meine Erfahrungen zurückblicke, waren es in Wirklichkeit oftmals meine eigenen Glaubenszweifel, die mich dazu gebracht haben, mich für das Evangelium zu schämen: „Was ist, wenn mein Glaube doch nicht stimmt ... dann stehe ich doch total dumm da! Die anderen müssen schon recht haben, denn kann das mit Jesus wirklich alles sein?“ Ich war nicht zu schüchtern, anderen Menschen von meinem Glauben zu erzählen, sondern ich war selbst nicht genug von meinem Glauben überzeugt, um anderen Menschen mutig von meinem Glauben zu berichten! Vielleicht ist es tatsächlich sinnvoller, zunächst in die eigene Glaubensstabilität zu investieren und Zweifel anzugehen. Je gefestigter ich im Glauben bin, desto mutiger werde ich anderen Menschen von Jesus erzählen können!