2. Korinther
Kapitel 6, Vers 14–18
WARNUNG VOR FALSCHEN WEGEN
14Zieht nicht an einem Strang mit Leuten, die nicht an Christus glauben. Was haben denn Gottes Gerechtigkeit und die Gesetzlosigkeit dieser Welt miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? 15Wie passen Christus und der Teufel zusammen? Oder was verbindet einen Glaubenden mit einem Menschen, der von Gott nichts wissen will? 16Was haben Götzenfiguren im Tempel Gottes zu suchen? Vergesst nicht: Wir selbst sind der Tempel des lebendigen Gottes. So hat Gott gesagt: »Ich will mitten unter ihnen leben. Ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein!« 17Darum befiehlt Gott: »Verlasst sie und trennt euch von ihnen! Rührt nichts Unreines an! Dann will ich euch annehmen. 18Ich werde euer Vater sein, und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein. Das sage ich, der Herr, der allmächtige Gott.«
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Möchte Paulus uns mit den Worten für heute wirklich sagen, dass wir keine Freunde haben sollten, die keine Christen sind?! Oder was bedeutet seine Aussage im Vers 14: "Zieht nicht an einem Strang mit Leuten, die nicht an Christus glauben."?
Die Worte "an einem Strang ziehen" bedeuten, dass man seinen eigenen Glauben dem der anderen anpasst! Dass ich meinen Glauben an Jesus auf einmal verleugnen muss, weil meine "Freunde" das von mir erwarten oder mich dazu bringen. Und genau das soll eben nicht geschehen, so bringt es Paulus hier zum Ausdruck. Aber Freundschaften dürfen wir durchaus führen! Und ich liebe meine Freunde und Freundinnen von Herzen - und zwar ebenso diejenigen, die einen anderen Glauben haben oder auch Atheisten sind. Übrigens: Jesus selbst hatte viel Gemeinschaft mit Leuten, die gar nicht an Gott glaubten. Oder ihn nicht als Herrn und Retter anerkannt haben. Jesus hat sie nicht von sich weggestoßen - ganz im Gegenteil! Er ist ihnen in Liebe begegnet, er hat in sie investiert, er hat mit ihnen gefeiert!
Solange wir unseren Glauben nicht verleugnen müssen, wenn wir mit unseren Freunden und Freundinnen unterwegs sind, ist Freundschaft ein Geschenk! Kümmere dich um dieses Geschenk, das Gott dir anvertraut hat.