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Impuls

Nicht sehen, aber glauben!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 5, Vers 12–​16

Gott bekennt sich zu seiner Gemeinde

12In Gottes Auftrag vollbrachten die Apostel viele Zeichen und Wunder. Die ganze Gemeinde traf sich immer wieder im Tempel in der Halle Salomos, fest vereint im Glauben. 13Die anderen, die nicht zur Gemeinde gehörten, wagten nicht, sich ihnen anzuschließen; sie sprachen aber mit Hochachtung von ihnen. 14Immer mehr glaubten an Jesus, den Herrn, viele Männer und Frauen. 15Sogar die Kranken trug man an die Straße und legte sie dort auf Betten und Bahren, damit wenigstens der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging. 16Selbst aus den umliegenden Städten Jerusalems strömten die Menschen herbei. Sie brachten ihre Kranken und solche, die von bösen Geistern geplagt waren, und alle wurden gesund.

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"Wenn ich Gott sehen würde, dann würde ich an ihn glauben …" – Kennst du diese Aussage? Vielleicht von einem Gespräch? Oder auch von dir selbst? Es ist verständlich, dass es schwerfällt, an jemanden zu glauben, den man nie leibhaftig gesehen hat.

Die Apostel hatten Jesus jedoch gesehen. Und aus dieser inneren Sicherheit verkündigten sie voller Kraft das Evangelium, wie wir in den Versen für heute lesen können. Das Christentum war auf der Erde noch lang nicht bekannt. Daher ist es klar, dass Gott durch solch große Zeichen und Wunder die Welt mit der befreienden Botschaft Jesu erreichen wollte und konnte. Die Ausbreitung des Christentums sollte global voranschreiten.

Interessant dazu ist eine andere Bibelstelle: Der Jünger Thomas glaubte nicht an die Auferstehung Jesu, bis er dessen Wundmale gesehen hat. Erst dann ließ er sich davon überzeugen, dass die Person, die vor ihm stand, der Jesus ist, der wenige Tage zuvor am Kreuz gestorben war. Jesus sagte zu Thomas daraufhin:

"Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!" (Johannes 20:29)

Wir können Jesus nicht sehen, sondern nur das, was er in unserem Leben tut. Wir sehen die Wirkungen Jesu, doch nicht ihn persönlich. Hierin liegt ein verborgener Segen: ein noch tieferer Glaube an Gott.