Psalm
Kapitel 14, Vers 1–7
Es gibt keinen, der Gutes tut
1Von David. Wer sich einredet: »Gott gibt es überhaupt nicht!«, der ist unverständig und dumm. Solche Menschen richten nichts als Unheil an und begehen abscheuliche Taten. Es gibt keinen, der Gutes tut. 2Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschen. Er will sehen, ob es wenigstens einen gibt, der einsichtig ist und nach ihm fragt. 3Aber alle haben sich von ihm abgewandt und sind nun verdorben, einer wie der andere. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, nicht ein Einziger! 4Wissen denn all diese Unheilstifter nicht, was sie tun? Sie verschlingen mein Volk wie ein Stück Brot und denken sich nichts dabei. Mit dem HERRN rechnen sie überhaupt nicht. 5Aber schon bald werden sie in Angst und Schrecken fallen, denn Gott steht denen bei, die ihm gehorchen. 6Ihr Verbrecher, mit euren heimtückischen Plänen gegen die Wehrlosen werdet ihr scheitern, denn der HERR selbst beschützt sie. 7Ach, käme Gott doch vom Berg Zion, um sein Volk zu retten! Dann wird wieder Freude in Israel herrschen, ja, alle Nachkommen von Jakob werden jubeln, wenn der HERR ihr Schicksal zum Guten wendet.
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Puh, harte Ansage von David, die wir im heutigen Bibeltext finden. Eines konnte David gar nicht verstehen: Menschen, die behaupten, es gäbe keinen Gott. In Anbetracht der wunderbaren Schöpfung, all der Wunder in dieser Welt – wie kann das von niemandem erschaffen sein? Ein gutes Argument, welches bis heute Menschen zum Glauben an Gott führen kann. Tatsächlich erscheint es sehr abwegig, dass alles aus purem Zufall oder aus dem Nichts heraus entstanden ist.
David sah die Schlechtigkeit in dieser Welt und wusste in sich, dass nur eine Beziehung mit Gott, dem liebenden Vater, das Herz der Menschen verändern kann, sodass sie das Böse überwinden und sein lassen. Das war Davids Herzenswunsch und ist natürlich auch der tiefe Wunsch Gottes für die gesamte Erde.
Der heutige Psalm zeigt einmal mehr, dass wir Gott unsere Gedanken und Gefühle immer offen und ehrlich mitteilen dürfen. Vor Gott müssen wir unsere Emotionen nicht schönreden. Er weiß sowieso alles, er schaut tief in unser Herz hinein und sieht alles. Auch das, was wir selbst vielleicht nicht sehen können. Was auch immer dich gerade bewegt, bete offenherzig zu Gott.