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Impuls

Ohne Aufschub

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Lukas

Kapitel 9, Vers 57–​62

NACHFOLGE DULDET KEINEN AUFSCHUB

57Während Jesus mit seinen Jüngern unterwegs war, wurde er von einem Mann angesprochen: »Ich will mit dir gehen, ganz gleich wohin.« 58Jesus antwortete ihm: »Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel ihre Nester; aber der Menschensohn hat keinen Platz, an dem er sich ausruhen kann.« 59Einen anderen forderte Jesus auf: »Komm, folge mir nach!« Er erwiderte: »Ja, Herr, aber vorher lass mich noch nach Hause gehen und meinen Vater bestatten.« 60Da antwortete Jesus: »Überlass es den Toten, ihre Toten zu begraben. Du aber sollst dich auf den Weg machen und die Botschaft von Gottes Reich verkünden.« 61Wieder ein anderer sagte zu Jesus: »Ich will mit dir kommen, Herr. Erlaube mir aber, mich vorher noch von meiner Familie zu verabschieden.« 62Ihm antwortete Jesus: »Wer beim Pflügen nach hinten schaut, den kann Gott in seinem Reich nicht brauchen.«

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Ui, ui, ui. Jesus wählt in diesem Abschnitt mal wieder harte Worte: Wer ihm nachfolgen will, der soll sofort alles hinter sich lassen. Und das ohne Aufschub, ohne Rücksicht auf Verluste. Solche Verse machen Druck, denn sie werden oft mit dem falschen Ohr gehört! Eventuell gehörst du auch zu den Menschen, die diese Verse mit dem "Leistungsohr" hören. Dann lösen diese Worte Jesu Befürchtungen in dir aus, dass du eventuell niemals zu dem fähig sein wirst, was Gott hier von dir erwartet: Stell dir vor, eine dir sehr nahestehende Person verstirbt. Und dann erwartet Jesus von dir, dass du diese geliebte Person nicht mal mehr beerdigen darfst, weil du sonst deinen großen Missionstrip verpassen würdest, bei dem du vielen Menschen von Jesus Christus erzählen kannst?! Eine so wörtliche Übertragung dieser Verse Jesu auf dein Leben führen in die Irre und verfälschen, was diese Worte Jesu in ihrem Kontext eigentlich aussagen sollen!

Denn: Wie immer geht es Jesus um dein Herz. Und um dein ewiges Leben. Er will, dass du die Ewigkeit bei und mit ihm verbringst! Niemand weiß, wann das eigene Leben vorbei sein wird und man nicht mehr die Chance hat, das eigene Leben Jesus zu geben. Deshalb ist es notwendig, die grundsätzliche Entscheidung für Jesus so zeitig wie möglich zu treffen und sie nicht einfach leichtfertig aufzuschieben.