Hebräer
Kapitel 10, Vers 26–31
DRANBLEIBEN
26Wir haben in Christus die Wahrheit erkannt. Sündigen wir aber auch jetzt noch mutwillig weiter, gibt es kein Opfer mehr, das uns von unseren Sünden befreien kann. 27Dann bleibt nichts als das schreckliche Warten auf das Gericht, in dem Gottes verzehrendes Feuer alle seine Feinde vernichten wird. 28Wenn jemand gegen das Gesetz von Mose verstößt und dieses Vergehen von zwei oder drei Zeugen bestätigt wird, kann er keine Gnade erwarten. Er muss sterben! 29Was meint ihr, um wie viel härter die Strafe für den sein wird, der den Sohn Gottes gleichsam mit Füßen tritt, dem das Blut des neuen Bundes nichts mehr bedeutet, durch das er doch Gemeinschaft mit Gott haben konnte! Ein solcher Mensch beleidigt Gottes Geist, von dem er nichts als Gnade und Barmherzigkeit erfahren hat. 30Wir alle kennen doch den, der gesagt hat: »Ich werde Rache nehmen und Vergeltung üben!« Von ihm heißt es auch: »Der Herr wird über sein Volk das Urteil sprechen.« 31Wie furchtbar wird es allen ergehen, die dem lebendigen Gott in die Hände fallen!
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Weitere Infos →Ui, ui, ui. Was für harte Worte, die Gott an dieser Stelle in seinem Wort wählt. Ganz ehrlich: Wenn du und ich diese Worte wirklich ernst nehmen, dann stellen sich doch im wahrsten Sinne des Wortes unsere Nackenhaare beim Lesen auf! Ein schreckliches Endgericht wird über all diejenigen prophezeit, die diesen neuen Bund mit Gott ausschlagen, die also nicht das Erlösungswerk Jesu am Kreuz für ihr eigenes Leben annehmen ...
Was machen diese Zeilen mit dir? Es ist verständlich, dass sie erst mal Angst auslösen können. Doch hoffentlich ist es eine Angst, die eigentlich eine Ehrfurcht vor diesem allmächtigen Gott mit klaren Maßstäben aufzeigt. Eine Ehrfurcht, die begreift, dass Gott eben kein "Kuschelgott" ist, als der er leider doch so oft dargestellt wird. Der Gott der Bibel ist zutiefst ernst zu nehmen! Und die Textstelle für heute macht mich auch dankbar, dass Gott so klare Worte in der Bibel wählt und uns nicht einfach "Honig um den Mund schmiert". Uns nicht quasi in einer Traumblase lässt, bis wir dann am Ende die bittere Wahrheit erkennen müssten, wenn es bereits zu spät wäre. Ich danke Gott für Klarheit. Denn diese Klarheit zeigt dir und mir erst, wie wichtig es ist, dass wir an Jesus Christus glauben und eine Entscheidung für ihn treffen! Damit wir dann auf ewig bei Gott sein dürfen und uns diese Strafe nicht trifft, von der die Verse für heute erzählen.