Psalm
Kapitel 50, Vers 16–23
Alle haben Gott vergessen?
16Wer aber Gott die Treue bricht, zu dem sagt er: »Was erlaubst du dir eigentlich? Du sagst immer wieder meine Gebote auf und berufst dich auf meinen Bund. 17Doch meine Zurechtweisung willst du nicht hören; du tust, was du willst, und verwirfst meine Ordnungen. 18Mit Dieben machst du gemeinsame Sache, und mit Ehebrechern schließt du Freundschaft. 19Gemeine Reden kommen dir leicht über die Lippen, du betrügst schon, wenn du nur den Mund aufmachst! 20Deine Mitmenschen bringst du in Verruf, sogar deinen eigenen Bruder verleumdest du. 21Bis jetzt habe ich zu deinem Treiben geschwiegen, darum dachtest du, ich sei wie du. Aber nun weise ich dich zurecht und halte dir deine Untreue vor Augen. 22Ihr habt mich vergessen, euren Gott. Hört doch auf das, was ich sage; sonst werde ich euch vernichten. Dann kommt jede Rettung zu spät! 23Wer mir dankt, der bringt damit ein Opfer, das mich wirklich ehrt. Er macht den Weg frei, auf dem ich ihm Rettung bringe!«
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Weitere Infos →Ui, ui, ui. Eine klare Ansage, die wir in diesem heutigen Psalm finden. Gottes Worte ermahnen unsere Herzen: Es ist nicht egal, was wir tun. Wir können nicht ständig sagen, dass wir an Jesus glauben, aber unser Leben spricht dabei eine andere Sprache!
Heutzutage wollen manche Christen das nicht mehr hören. Sie sagen:
"Es ist doch egal, was ich tue. Es ist doch egal, was ich sage. Gott liebt mich doch sowieso!"
Das wäre dann aber eine ganz schön billige Gnade, oder? Jesus ist nicht so qualvoll am Kreuz gestorben, damit wir nun einfach tun und lassen können, was wir wollen. Unser Leben soll dankbar davon erzählen, dass Gott uns befreit hat und wir nun in einer lebendigen Beziehung zu ihm leben können, dass wir auf ewig bei ihm sein dürfen! Gott sagt hier:
"Wer mir dankt, der bringt damit ein Opfer, das mich wirklich ehrt. Er macht den Weg frei, auf dem ich ihm Rettung bringe!" [23]
Eben: Die eigene Dankbarkeit im Herzen zeigt sich im Außen. Wenn ich Gott wirklich dankbar bin für all das, was er für mich getan hat, dann werde ich versuchen, mit meinem Leben ihm zu gefallen, ihn zu ehren und ihm dadurch zu danken. Immer wieder scheitern wir darin, doch es kommt aufs Herz an!