Markus
Kapitel 14, Vers 36
Gott, was du willst ...
36»Abba, Vater, alles ist dir möglich. Lass diesen bitteren Kelch des Leidens an mir vorübergehen. Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen.«
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Weitere Infos →Gründonnerstag war für mich schon immer ein besonderer Tag. Bereits als ich als Kind mit meinen Eltern in die Kirche ging, berührte mich die Geschichte von Jesus sehr, die am Gründonnerstag immer wieder verlesen wurde. Im Zentrum stand damals ebenso der Vers, den wir auch heute in unserem Minuten-Impuls lesen:
Jesus betete: "Abba, Vater, alles ist dir möglich. Lass diesen bitteren Kelch des Leidens an mir vorübergehen. Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen." [36]
Wie geht es dir damit, wenn du Jesu Leid spürst? Wenn du dich darauf einlässt, dir bewusst zu machen, welche Angst, welcher Schmerz, welchen Horror Jesus hier für dich erlebte?
Jedes Mal stelle ich mir die Frage: "Was würde ich tun?"
Und ich muss ehrlich sagen: Ich weiß es nicht. Ich kann nicht mit hundertprozentiger Überzeugung sagen, dass ich immer nur das tue, was Gott will – unabhängig davon, wonach mir ist. Als Menschen bleiben wir fehlerhaft.
Doch zum Glück war Jesus nicht nur ein Mensch. Jesus opferte sich, obwohl er sich nicht danach fühlte. Ein krasser Kontrast zu unserer heutigen Kultur:
"Tu nur das, was du willst."
"Sei glücklich – das ist die Hauptsache!"
So klingen doch oft die Prioritäten unserer Gesellschaft, oder?
Jesus lebte es uns hier anders vor. Er handelte nicht nach seinen Emotionen, sondern nach Gottes Willen – und siegte genau deswegen!
Da sind wir alle auf dem Weg. Doch es ist in jedem Fall ein starkes Learning, das wir aus der Ostergeschichte der Bibel für unseren Alltag mitnehmen dürfen.