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Impuls

Schwören ist unnötig?!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Matthäus

Kapitel 5, Vers 33–​37

Keine Beteuerungen!

33»Ihr wisst auch, dass unseren Vorfahren gesagt wurde: ›Du sollst keinen Eid brechen und alles halten, was du dem Herrn geschworen hast.‹ 34Doch ich sage euch: Schwört überhaupt nicht! Schwört weder beim Himmel – denn er ist Gottes Thron – 35noch bei der Erde – denn sie ist der Schemel, auf dem seine Füße ruhen – noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt Gottes, des großen Königs. 36Verbürge dich auch nicht mit deinem Kopf für etwas, denn du kannst ja nicht einmal ein einziges Haar darauf weiß oder schwarz werden lassen. 37Sag einfach ›Ja‹ oder ›Nein‹. Alle anderen Beteuerungen zeigen nur, dass du dich vom Bösen bestimmen lässt.«

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"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht."

Sicherlich kennst du dieses Sprichwort auch. Leider steckt in ihm wirklich eine traurige Wahrheit: Vertrauen braucht lange Zeit, um sich aufzubauen, aber nur wenige Sekunden, um zerstört zu werden. Vertrauen nach Lügen zurückzugewinnen, ist je nach Schweregrad der Lüge wirklich eine enorme Herausforderung für beide Seiten.

Nun weist Jesus uns Menschen darauf hin, dass wir nicht schwören sollen. Weshalb nicht? Na ja, genau aus dem Grund der Lüge. Mit dem Schwören beteuern wir unserem Gegenüber, dass wir wirklich ausschließlich die Wahrheit sagen. Doch Jesus macht deutlich: Das sollen wir nicht nötig haben!

Nein, wir sollen für unsere Ehrlichkeit bekannt sein! Wir sollen es wagen, auch die unangenehmen Dinge auszusprechen und unsere Fehler zuzugeben. Wir sollen demütig und respektvoll mit unseren Mitmenschen umgehen. So sehr, dass sie uns immer vertrauen können, und zwar ganz ohne das Schwören!

"Sag einfach ›Ja‹ oder ›Nein‹. Alle anderen Beteuerungen zeigen nur, dass du dich vom Bösen bestimmen lässt.«" [37]

Eine Herausforderung, die wir annehmen und leben dürfen. Bist du dabei?