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Impuls

Sei nicht allein unterwegs

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Soziales Leben

Apostelgeschichte

Kapitel 16, Vers 1–​5

Paulus gewinnt Timotheus als Mitarbeiter

1Nachdem Paulus die Stadt Derbe besucht hatte, erreichte er schließlich Lystra. Dort traf er Timotheus, einen Christen. Seine Mutter, auch eine Christin, war jüdischer Abstammung, sein Vater ein Grieche. 2In den Gemeinden von Lystra und Ikonion wurde Timotheus sehr geschätzt. 3Ihn nahm Paulus als weiteren Begleiter mit auf die Reise. Um auf die Juden in diesem Gebiet Rücksicht zu nehmen, ließ Paulus ihn vorher beschneiden. Denn alle wussten, dass der Vater von Timotheus ein Nichtjude war. 4In jeder Stadt, durch die sie reisten, berichteten sie den Gemeinden über die Beschlüsse der Apostel und Gemeindeleiter von Jerusalem; alle Christen sollten sich danach richten. 5So wurden die Gemeinden im Glauben immer fester, und die Zahl der Gemeindeglieder nahm täglich zu.

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Was mir bei Paulus auffällt: Selbst er brauchte Mitarbeiter. Selbst er schaffte es nicht allein.

Manchmal können wir das Gefühl haben, dass die Personen, zu denen wir aufschauen, alles können. Diesen Eindruck könnte man leicht von Paulus bekommen. Immerhin reiste er umher, er verkündigte das Evangelium, heilte Kranke, trieb Dämonen aus und stieß immer wieder auch mal auf gewalttätige Gegenwehr. Doch das ließ ihn unbeeindruckt, und er ging furchtlos weiter.

Ich denke, wir lieben oft dieses Ideal, gleichzeitig müssen wir jedoch auch realisieren: Egal, wie gut die Person erscheint, sie ist nicht perfekt. Auch sie hat blinde Flecken. Auch sie braucht andere Menschen in ihrem Leben, die ihr helfen und sie hin und wieder auch korrigieren oder konfrontieren.

Das merken wir hier bei Paulus. Nach dem Streit mit Barnabas zog er nicht allein los, sondern er wählte zunächst Silas als Begleiter aus. Dann, in unserem heutigen Abschnitt, traf er auf einen jungen Mann namens Timotheus, der später noch größere Bedeutung gewinnen sollte. Denn er wurde zu einem "geliebten Sohn" für Paulus (2. Tim 1:2), dem er wichtige Aufgaben anvertraute, z. B. das Konfrontieren von Gemeindeleitern bei falschen Lehren.

Was können wir davon mitnehmen?

Sei nicht allein unterwegs. Sei in Gemeinschaft. Suche dir Menschen, die in dich investieren. Und sicherlich gibt es auch Menschen, die dich brauchen und in die du investieren kannst.