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Impuls

Selbstbewusst leuchten

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Berufung

Lukas

Kapitel 8, Vers 16–​18

DAS BEISPIEL VON DER ÖLLAMPE

16»Niemand zündet eine Öllampe an und versteckt sie dann unter einem Gefäß oder stellt sie unters Bett. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, so dass jeder, der hereinkommt, das Licht sieht. 17Alles, was jetzt noch verborgen ist, wird eines Tages ans Licht kommen, und was jetzt noch ein Geheimnis ist, wird jeder verstehen. 18Entscheidend ist, wie ihr mit meinen Worten umgeht. Denn wer sie begreift, der wird noch mehr Einsicht bekommen. Doch wer sich dafür verschließt, dem wird selbst das Wenige genommen, was er zu haben glaubte.«

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Die Passage von heute erinnert mich an die Aussage von Jesus bei der Bergpredigt: "Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben." (Matthäus 5:14) Danach folgt in der Bergpredigt ebenso das Beispiel von der Öllampe. Was wollte Jesus also damit ausdrücken?

Lesen wir in unserem heutigen Abschnitt doch mal weiter. Im Vers 18 hören wir von Jesus die Aussage, dass es "entscheidend ist, wie ihr mit meinen Worten umgeht." Das ergibt Sinn, wenn man sich den vorangegangenen Abschnitt anschaut, in dem Jesus von den unterschiedlichen Böden spricht (vgl. Lukas 8:4-15). Menschen, die Jesu Worte hören und danach handeln, sind wie ein fruchtbarer Boden, der viel Frucht hervorbringt. Mit anderen Worten: Wie eine Öllampe, die man nicht verstecken möchte, weil sie Licht und Orientierung schenkt.

Nicht selten fühlen wir uns als Christen in einer Position der Rechtfertigung wieder. "Wieso glaubst du? Warum richtest du dein Leben nach dem Glauben aus? Ist das alles nicht längst überholt?" Wir fühlen uns minderwertig, wobei wir doch eigentlich die Öllampe sein sollten. Das Licht der Welt. Niemand würde die Funktion einer Lampe im Dunkeln infrage stellen, geschweige denn behaupten, sie sei "überholt". Und das ist der Glaube heutzutage auch nicht.