1. Petrus
Kapitel 2, Vers 11–17
CHRISTEN ALS STAATSBÜRGER
11Meine lieben Freunde! Ihr wisst, dass ihr in dieser Welt Fremde seid; sie ist nicht eure Heimat. Deshalb bitte ich euch eindringlich: Gebt den Angeboten und Verlockungen dieser Welt nicht nach. Ihr Ziel ist es, euch innerlich zu zerstören! 12Lebt stattdessen so vorbildlich, dass die Menschen, die Gott nicht kennen, darauf aufmerksam werden. Durch euer Verhalten sollen selbst die überzeugt werden, die euch bösartig verleumden. Wenn sie dann aufgrund eurer guten Taten zur Einsicht kommen, werden sie Gott am Tag des Gerichts für ihre Rettung danken. 13Denkt daran: Der Herr will, dass ihr euch den menschlichen Ordnungen und Gesetzen unterstellt. Ordnet euch dem Kaiser unter, der das höchste Amt innehat, 14und auch seinen Statthaltern. Denn sie haben den Auftrag, diejenigen zu bestrafen, die Gesetze übertreten, und die zu belohnen, die Gutes tun. 15Gott will, dass ihr durch euer vorbildliches Verhalten alle zum Schweigen bringt, die euch aus Unwissenheit oder Dummheit verleumden. 16Das könnt ihr tun, weil ihr freie Menschen geworden seid. Aber missbraucht diese Freiheit nicht als Ausrede für euer eigenes Fehlverhalten! Denn ihr seid frei geworden, damit ihr Gott dient. 17Achtet alle Menschen und liebt eure Brüder und Schwestern! Habt Ehrfurcht vor Gott und bringt dem Kaiser den schuldigen Respekt entgegen.
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Weitere Infos →Wir leben in Zeiten, in denen die gesellschaftlichen Meinungen eher auseinanderdriften, als einen gemeinsamen Nenner zu finden. Kritik wird stärker. Polarisierung nimmt zu. Fragen, ob unsere Regierung die richtigen Entscheidungen tritt, werden lauter. Doch wo stehen wir?
Ohne politisch Stellung zu beziehen, möchte ich uns dazu ermutigen, gerade in diesen Zeiten geistlich Verantwortung zu übernehmen. Was meine ich damit konkret? Beten statt verurteilen. Für Einheit kämpfen, anstatt zu polarisieren. Lieber einmal mehr zuhören, statt einmal mehr zu reden. Unsere Regierung segnen. Vertrauen vor Misstrauen stellen. Aufstehen für den Glauben und dennoch das große Ganze im Blick behalten. Die Intention hinter Regelungen verstehen. Sich unterordnen und dennoch mitdenken. In den konstruktiven Dialog treten, anstatt nur destruktiv zu diskutieren. All dies sind biblische Prinzipien, die uns gerade jetzt helfen, ein Licht zu sein.