Prediger
Kapitel 6, Vers 10–12
Gegen Gott kommt niemand an!
10Alles auf der Welt ist seit langer Zeit vorherbestimmt, und auch das Schicksal jedes Menschen steht schon vor seiner Geburt fest. Mit dem, der mächtiger ist als er, kann er nicht darüber streiten. 11Er kann ihn noch so sehr anklagen – es hat ja doch keinen Sinn und hilft ihm nicht weiter! 12Wer weiß denn, was für den Menschen gut ist in seinem kurzen und vergeblichen Leben, das schnell wie ein Schatten vorbeieilt? Wer kann ihm sagen, was nach seinem Tod auf dieser Welt geschehen wird?
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Weitere Infos →Wie oft stellen wir uns immer wieder die gleichen Fragen? Es sind die großen Fragen des Lebens. Wenn wir an nichts glauben, fragen wir vielleicht nach dem Sinn des Lebens und danach, was nach dem Tod kommt. Wenn wir mit Jesus unterwegs sind, dann sind es große theologische Fragen wie: "Kann ich meine Erlösung wieder verlieren?" Es ist gut, über all diese Dinge nachzudenken.
Zum Problem wird es nur, wenn wir uns darüber die Köpfe einschlagen und Unfrieden untereinander herrscht. Oder aber auch, wenn uns all unsere Fragen und Einwände gegen Gott letztendlich nur noch von ihm trennen. Wenn wir uns in unseren eigenen Gedankenkreisen immer mehr verlieren.
Wenn wir ehrlich sind, meinen wir so oft, wir könnten dem allmächtigen Gott vorschreiben, was er zu tun habe. Wenn wir ehrlich sind, dann meinen wir oftmals, wir wüssten es besser als der allmächtige und heilige Gott!
Die Verse für heute sprechen genau in ein solches Denken mit aller Klarheit hinein:
"Alles auf der Welt ist seit langer Zeit vorherbestimmt, und auch das Schicksal jedes Menschen steht schon vor seiner Geburt fest. Mit dem [Gott], der mächtiger ist als er, kann er nicht darüber streiten. Er kann ihn noch so sehr anklagen – es hat ja doch keinen Sinn und hilft ihm nicht weiter!" [10-11]