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Impuls

Taten sagen mehr als Worte!

Anna-Lena Rosevon Anna-Lena Rose
Soziales Leben

Lukas

Kapitel 3, Vers 1–​14

KEHRT UM ZU GOTT!

1Es war im 15. Regierungsjahr von Kaiser Tiberius. Pontius Pilatus verwaltete als Statthalter die Provinz Judäa; Herodes herrschte über Galiläa, sein Bruder Philippus über Ituräa und Trachonitis, und Lysanias regierte in Abilene; 2Hannas und später Kaiphas waren die Hohenpriester. In dieser Zeit sprach Gott zu Johannes, dem Sohn von Zacharias, der in der Wüste lebte. 3Da machte sich Johannes auf den Weg und zog durch das ganze Gebiet am Jordan. Überall forderte er die Leute auf: »Kehrt um zu Gott und lasst euch von mir taufen! Dann wird er euch eure Sünden vergeben.« 4So erfüllte sich, was im Buch des Propheten Jesaja steht: »Jemand ruft in der Wüste: ›Macht den Weg frei für den Herrn! Räumt alle Hindernisse weg! 5Jedes Tal soll aufgefüllt, jeder Berg und Hügel abgetragen werden, krumme Wege sollen begradigt und holprige Wege eben werden! 6Dann werden alle Menschen sehen, wie Gott Rettung bringt!‹« 7Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Aber er hielt ihnen entgegen: »Ihr Schlangenbrut! Wer hat euch auf den Gedanken gebracht, ihr könntet dem kommenden Gericht Gottes entrinnen? 8Zeigt durch Taten, dass ihr wirklich zu Gott umkehren wollt! Bildet euch nur nicht ein, ihr könntet euch damit herausreden: ›Abraham ist unser Vater!‹ Ich sage euch: Gott kann selbst aus diesen Steinen hier Nachkommen für Abraham hervorbringen. 9Schon ist die Axt erhoben, um die Bäume an der Wurzel abzuschlagen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.« 10Da wollten die Leute wissen: »Was sollen wir denn tun?« 11Johannes antwortete: »Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keins besitzt. Und wer etwas zu essen hat, soll seine Mahlzeit mit den Hungrigen teilen.« 12Es kamen auch Zolleinnehmer, die sich taufen lassen wollten. Sie fragten: »Lehrer, und wir? Wie sollen wir uns verhalten?« 13Johannes wies sie an: »Verlangt nur so viel Zollgebühren, wie ihr fordern dürft!« 14»Und was sollen wir tun?«, erkundigten sich einige Soldaten. »Plündert nicht und erpresst niemand! Seid zufrieden mit eurem Sold«, antwortete ihnen Johannes.

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Ich weiß nicht, was diese Aussage bei dir auslöst. Wenn ich ehrlich bin, assoziiere ich mit solch einer Aussage oft etwas Negatives. Menschen haben diese Aussage getätigt, wenn sie mir z. B. mitteilen wollten, dass ich ein Versprechen nicht gehalten habe. Dazu muss ich allerdings ergänzen, dass ich dieses negative Empfinden oft nicht deswegen gespürt habe, weil ich diese Aussage als schlimm empfand, sondern weil ich mich ertappt gefühlt habe. Menschen ist aufgefallen, dass ich etwas gesagt, jedoch nicht danach gehandelt habe.

"Zeigt durch Taten, dass ihr wirklich zu Gott umkehren wollt!" (V. 8)

Johannes macht den Menschen deutlich, dass es nicht darum geht, ein einfaches Lippenbekenntnis abzugeben, dass sie zu Gott umkehren und mit ihm leben wollen, sondern, dass sie danach handeln sollen. Vielleicht ist es etwas provokant formuliert, doch ich glaube, dass dieses "reden, aber nichts tun" eine Krankheit in christlichen Kreisen ist. Menschen zitieren haufenweise Bibelverse, doch sie verlieren ihre Mitmenschen aus den Augen. Ich habe letzte Woche bei Instagram einen ganz spannenden Spruch dazu gelesen: "Es ist mir egal, wie viele Bibelstellen du zitieren kannst ... wie behandelst du deine Mitmenschen?"

Ich möchte dich heute ganz konkret dazu ermutigen, nicht nur davon zu reden, was Gott alles getan hat oder tun kann, sondern durch dein Verhalten gegenüber deinen Mitmenschen die bedingungslose Liebe Gottes praktisch sichtbar werden zu lassen.

P.S.: Wir starten heute übrigens in Lukas 3, weil wir uns die Weihnachtsgeschichte gerne für Weihnachten aufheben wollen. :)