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Impuls

Unschuldig schuldig gesprochen

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 23, Vers 1–​5

AUSLIEFERUNG AN DIE RÖMER

1Nun erhoben sich die Mitglieder des Hohen Rates und ließen Jesus zum römischen Statthalter Pilatus abführen. 2Dort brachten sie ihre Anklage gegen ihn vor: »Wir können bezeugen, dass dieser Mensch unser Volk aufhetzt. Er redet den Leuten ein, dass sie dem Kaiser keine Steuern zahlen sollen. Und er behauptet von sich, er sei der Christus, ein König, den Gott geschickt hat.« 3»Stimmt das?«, fragte Pilatus den Angeklagten. »Bist du wirklich der König der Juden?« Jesus antwortete: »Ja, du sagst es!« 4Pilatus erklärte den obersten Priestern und der ganzen Volksmenge: »Ich sehe keinen Grund, diesen Mann zu verurteilen! Er ist unschuldig.« 5Aber sie widersprachen heftig: »Im ganzen Land hetzt er die Menschen durch seine Lehre auf. Schon in Galiläa hat er damit angefangen, und nun ist er bis hierher nach Jerusalem gekommen!«

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Die religiöse Elite von damals versuchte, Jesus um jeden Preis aus dem Weg zu schaffen. Als Nächstes brachten sie ihn zum Statthalter Pilatus. Der wiederum konnte keine Schuld an ihm finden: "Ich sehe keinen Grund, diesen Mann zu verurteilen! Er ist unschuldig." (V. 4) Dennoch versuchte der Hohe Rat mit allem Nachdruck, ihn schuldig zu sprechen. Wie wir wissen, gelang es ihnen. Jesus wurde kurze Zeit später unschuldigerweise schuldig gesprochen, verurteilt und gekreuzigt.

Ist es nicht erstaunlich, dass eine weltweite Glaubensgemeinschaft auf einem Mann aufbaut, der wie ein Verbrecher am Kreuz stirbt? Dieser Mann behauptet von sich selbst, der Sohn Gottes zu sein (vgl. V. 3) und verändert bis heute Menschenleben. Diese Story klingt menschlich gesehen so imperfekt, doch gerade das ist es, was mich glauben lässt! Gott gebrauchte und gebraucht immer noch das Schwache, um seine Stärke zu demonstrieren. An diesem Kreuz, einem der schlimmsten Orte, an den ein Mensch gelangen kann, schenkt Gott Rettung für die gesamte Menschheit!

Paulus sagte einmal: "Wir aber verkünden den Menschen, dass Christus, der von Gott erwählte Retter, am Kreuz sterben musste. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die Griechen blanker Unsinn. Und dennoch erfahren alle, die von Gott berufen sind – Juden wie Griechen –, gerade in diesem gekreuzigten Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit." (1. Korinther 1:23-24)