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Impuls

Veränderung der Gedanken

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

1. Mose

Kapitel 4, Vers 17–​24

KAINS NACHKOMMEN

17Als Kain mit seiner Frau schlief, wurde sie schwanger und brachte einige Zeit später einen Sohn zur Welt: Henoch. Kain baute eine Stadt und benannte sie nach ihm. 18Henoch hatte einen Sohn namens Irad, Irads Sohn war Mehujaël, dessen Sohn hieß Metuschaël, der war der Vater von Lamech. 19Lamech heiratete zwei Frauen: Ada und Zilla. 20Ein Sohn Adas war Jabal – von ihm stammen alle ab, die mit ihren Herden umherziehen und in Zelten wohnen. 21Sein Bruder hieß Jubal – auf ihn gehen alle die zurück, die Laute und Flöte spielen. 22Auch Zilla bekam einen Sohn: Tubal-Kain; er war der Erste, der Geräte aus Bronze und Eisen herstellte. Seine Schwester hieß Naama. 23Lamech sagte zu seinen Frauen: »Ada und Zilla, meine Frauen, hört mir gut zu: Wenn ein Mann mich verwundet, erschlage ich ihn – ja, für eine einzige Strieme bringe ich ihn um! 24Wenn schon ein Mord an Kain siebenfach bestraft wird – für Lamech wird alles siebenundsiebzigmal gerächt!«

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Kain lebte sein Leben weiter. Er hatte seinen Bruder Abel ermordet, doch Gott hat ihm dennoch weiterhin seinen Schutz gewährt (vgl. die Bibelstelle und den Minuten-Impuls von gestern). Er bekommt sogar eine Familie. Und doch: In den Versen für heute spüren wir die Folgen von dem, was dort geschehen war. Die Rache verfolgte ihn. Rachegedanken und Ängste davor, dass jemand ihm oder seiner Familie etwas antun könnte, waren präsent: "Wenn schon ein Mord an Kain siebenfach bestraft wird – für Lamech wird alles siebenundsiebzigmal gerächt!" [24] Er selbst hat das Undenkbare getan und seinen eigenen Bruder getötet. Diese Schuld prägte ihn scheinbar, zumindest in seinen Gedanken.

So wie schon vor einigen Tagen möchte ich dich auch heute dazu ermutigen, diese Verse aus dem Alten Testament durch die Brille des Neuen Testaments zu lesen. Mit Jesus Christus, der für uns am Kreuz starb, am dritten Tag auferstand und durch den der Weg zu Gott frei ist, müssen wir nicht an der Stelle stehen bleiben, an der Kain stand. Du und ich dürfen an Jesus glauben und dadurch bereits zu Lebzeiten eine Veränderung unseres Herzens und auch einen neuen Wind in unseren Gedanken erleben. Denn der Heilige Geist lebt dann fortan in uns! (Mehr zum Heiligen Geist liest du z. B. in Römer 8 oder in Johannes 16)