STAYONFIRE

Impuls

Verletzt von der Welt

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Psalm

Kapitel 12, Vers 1–​9

Gott hält, was er verspricht

1Ein Lied von David, mit einem tief gestimmten Saiteninstrument zu begleiten. 2HERR, komm mir doch zu Hilfe! Ich kenne keinen Menschen, der dir noch die Treue hält. Auf keinen kann man sich mehr verlassen. 3Jeder belügt jeden. Wie leicht kommen ihnen Komplimente über die Lippen, aber das ist nichts als Heuchelei. 4HERR, rotte diese Schmeichler aus, ja, bring diese Angeber zum Schweigen! 5Sie prahlen: »Wir erreichen alles, denn wir sind gewaltige Redner; gegen uns kommt keiner an!« 6»Doch – ich!«, spricht der HERR, »jetzt will ich eingreifen, denn die Schwachen werden misshandelt, und die Armen seufzen, weil man ihnen hart zusetzt. Ich werde die Unterdrückten befreien!« 7An den Worten des HERRN gibt es nichts zu rütteln. Sie sind eindeutig und klar, wie durch und durch gereinigtes Silber. 8Du, HERR, gibst uns Sicherheit und wirst uns für immer vor diesen selbstherrlichen Menschen beschützen. 9Denn diese Gottlosen machen sich überall breit, und die Gemeinheit unter den Menschen nimmt ständig zu.

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David erlebte die Schlechtigkeit und Falschheit der Menschen. Es ist kein Geheimnis, dass jede und jeder von uns grundsätzlich zu schlechten Taten fähig ist. Das fängt beim Lügen an, geht über ins Lästern und natürlich kann ein Mensch noch viel Schlimmeres anrichten.

Die Verletzungen, die David mit sich herumtrug, ließ er nicht bei sich. Er fraß seine Wut und seine Traurigkeit über andere Menschen nicht in sich hinein. Nein, David formulierte seine Gedanken direkt an Gott und bat ihn, einzuschreiten!

Sicherlich kennst du es auch: Jemand verletzt dich. Was möchtest du dann tun? Dich rächen? Über diese Person selbst lästern? Der Weg, den David hier wählte, darf auch deiner sein: Selbst nichts Schlechtes gegen diesen Menschen zu unternehmen, sondern Hilfe und Trost bei Gott zu suchen.

Als Gottes geliebtes Kind ist dein Wert unantastbar. Und darüber hinaus darfst du dich jederzeit darauf verlassen, dass er für dich sorgen wird! Inmitten der Ungerechtigkeit in dieser Welt, die leider oftmals schlecht sein kann. Diese Erfahrung ist schmerzhaft, doch die Perspektive von Christen ist eine hoffnungsvolle! Die Ewigkeit bei Gott. Der Ballast der Welt bleibt dabei für immer draußen.