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Impuls

Verraten & verlassen

Rachelle Dogbe-Amehavon Rachelle Dogbe-Ameha
Soziales Leben

Psalm

Kapitel 55, Vers 13–​24

Alle Sorgen an Gott

13Wäre es mein Feind, der mich verhöhnt, dann könnte ich es noch ertragen. Würde mein erbitterter Gegner sich über mich erheben, so wüsste ich ihm aus dem Weg zu gehen. 14Aber du bist es, mein Vertrauter, mein bester und engster Freund! 15Wie schön war es damals, als uns noch tiefe Freundschaft verband! Einmütig gingen wir in Gottes Haus, gemeinsam mit den anderen Pilgern. 16Ohne Vorwarnung hole der Tod meine Feinde! Mitten aus dem Leben sollen sie gerissen werden, denn die Bosheit herrscht in ihren Herzen und Häusern. 17Doch ich schreie zu Gott, und der HERR wird mir helfen. 18Den ganzen Tag über klage und stöhne ich, bis er mich hört. 19Er rettet mich und gibt mir Sicherheit vor den vielen Feinden, nichts können sie mir jetzt noch anhaben! 20Gott, der seit Ewigkeiten herrscht, wird mich erhören. Er bleibt ihnen die Antwort nicht schuldig. Denn vor ihm haben sie keine Ehrfurcht, und ändern wollen sie sich auch nicht. 21Ach, mein ehemaliger Freund hat alle verraten, die ihm nahestanden, und hat seine Versprechen gebrochen! 22Seine Worte sind honigsüß, aber im Herzen ist er voller Hass. Was er sagt, klingt schmeichelhaft, aber es verletzt wie Messerstiche. 23Überlass alle deine Sorgen dem HERRN! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht. 24Gott, du wirst die Mörder und Betrüger ins Grab stürzen; mitten aus dem Leben wirst du sie reißen. Ich aber setze mein Vertrauen auf dich!

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Verraten und verlassen. So fühlte sich hier der Psalm-Schreiber, der von seinen Freunden verraten worden war und darunter litt.

Eigentlich wollte er der Situation entfliehen, doch stattdessen wandte er sich in seinem Leid an Gott. Er vertraute darauf, dass Gott ihn hören und ihm helfen würde. Eines wusste er sicher:

"Wirf all deine Last auf den Herrn! Er wird dich sicher halten. Niemals lässt er den zu Fall kommen, der nach Gottes Willen lebt." [23]

Also wirf und halte nichts zurück! Gar nichts. So oft verstecken wir uns vor Gott oder würden uns am liebsten an den Menschen rächen, die uns verletzt haben, oder wünschen ihnen Schlimmes, dass sie genauso verletzt werden wie wir.

Das, was du erlebt hast, war schlimm. Deine Gefühle sind gerechtfertigt und die Verletzung sitzt tief. Doch Gott will für dich kämpfen. Er kann und wird für echte Gerechtigkeit sorgen, denn er ist ein gerechter Richter. Gott handelt nicht wie wir aus Frust oder Verletzung heraus. Vertraue ihm. Er wird dich nicht im Stich lassen.

Also mach es heute mal ganz praktisch: Schreib auf einen Zettel, was dich bedrückt, und wirf ihn betend in den Mülleimer!

Halte nichts zurück.