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Impuls

Vertrauen in der Zwischenzeit

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Johannes

Kapitel 4, Vers 43–​54

JESUS HEILT EIN SCHWER KRANKES KIND

43Jesus blieb zwei Tage in Sychar, dann zog er weiter nach Galiläa. 44Er selbst hatte zwar einmal gesagt, dass ein Prophet in seiner Heimat nichts gilt. 45Als er aber dort ankam, nahmen ihn die Galiläer freundlich auf. Sie waren nämlich während des Passahfestes in Jerusalem gewesen und hatten alles miterlebt, was er dort getan hatte. 46Auf seinem Weg durch Galiläa kam Jesus auch wieder nach Kana, wo er Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kapernaum lebte damals ein königlicher Beamter, dessen Sohn sehr krank war. 47Als dieser Mann hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa zurückgekehrt war, ging er zu ihm und flehte: »Komm schnell in mein Haus und heile meinen Sohn; er liegt im Sterben!« 48»Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder zu sehen bekommt, glaubt ihr nie«, sagte Jesus zu ihm. 49Der Beamte bat ihn: »Herr, komm bitte mit, bevor mein Kind stirbt!« 50»Du kannst beruhigt nach Hause gehen«, erwiderte Jesus, »dein Sohn ist gesund!« Der Mann vertraute auf das, was Jesus ihm gesagt hatte, und ging nach Hause. 51Noch während er unterwegs war, kamen ihm einige seiner Diener entgegen. »Dein Kind ist gesund!«, riefen sie. 52Der Vater erkundigte sich: »Seit wann geht es ihm besser?« Sie antworteten: »Gestern Mittag gegen ein Uhr hatte er plötzlich kein Fieber mehr.« 53Da wurde dem Vater klar, dass Jesus genau in dieser Stunde gesagt hatte: »Dein Sohn ist gesund!« Seitdem glaubte dieser Mann mit allen, die in seinem Haus lebten, an Jesus. 54Dies war das zweite Wunder, das Jesus in Galiläa vollbrachte, nachdem er aus Judäa zurückgekehrt war.

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Diese Geschichte für heute bewegt mich. Jesus macht dem Mann in seiner großen Not Hoffnung. Der Mann vertraut auf die Hoffnung, die Jesus ihm zuspricht. Und sein Vertrauen ist nicht umsonst: Die Hoffnung wird zur Realität. Der Vater verzweifelte an der Krankheit seines Kindes; Jesus sprach nur einen entscheidenden Satz und das Kind war von jetzt auf gleich geheilt. Eine traumhafte Vorstellung von einem Glaubensleben, oder etwa nicht? Du betest, bekommst den richtigen Zuspruch von Gott, vertraust darauf und dein Gebet wird letztendlich tatsächlich erhört. Wie oft sehnte und sehne ich mich genau nach solch einem "Drive" im Glauben!? Und wie selten durfte ich das schon erleben!? Wahrscheinlich geht's dir da ähnlich wie mir.

Denn: Wir leben nun einmal nicht in einer perfekten Welt. Nein, das hier ist nicht der Himmel; und deshalb werden sich auch nicht all unsere Sehnsüchte und Träume einfach so erfüllen oder auflösen, sondern immer ein Teil dieser gebrochenen Welt sein. Die Perspektive Ewigkeit gibt Trost. Eines Tages werden wir in vollkommener Zufriedenheit bei Jesus Christus, Gott selbst, leben und wohnen.

Und in dieser Zwischenzeit bis dahin? Da machen mir Bibelgeschichten wie diese hier Mut, dass es sich dennoch lohnt, auf die Versprechen Gottes zu vertrauen und offen dafür zu sein, dass er dir und mir auch heute schon genau solch einen Zuspruch geben wird. Vertraue dann darauf. :-)