STAYONFIRE

Impuls

Vom Ende her gedacht

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Berufung

2. Samuel

Kapitel 23, Vers 13–​23

Die berühmtesten Soldaten Davids - Teil

2 13 Ein anderes Mal hielten die Philister in der Erntezeit die Refaïm-Ebene besetzt. In Bethlehem hatten sie einen Posten aufgestellt. 14 David aber hatte sich in einer Bergfestung verschanzt, in der Adullamhöhle. Dort suchten ihn drei seiner dreißig Offiziere auf. 15David hatte großen Durst und sagte zu ihnen: »Wer holt mir einen Schluck Wasser aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem?« 16Da drangen die drei Offiziere ins Heerlager der Philister ein, schöpften Wasser aus dem Brunnen bei Bethlehem und brachten es David. Doch er wollte es nicht trinken, sondern schüttete es aus als Trankopfer für den HERRN 17und sagte: »Der HERR bewahre mich vor einer solchen Tat! Da könnte ich ja gleich das Blut dieser Männer trinken, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um mir das Wasser zu holen!« Darum wollte er nichts davon trinken. So setzten sich diese drei Männer für den König ein. 18 Joabs Bruder Abischai, der Sohn von Davids Schwester Zeruja, führte die drei an. 19 Einmal erstach er mit seinem Speer im Kampf 300 Mann. Er war der berühmteste dieser drei Offiziere, aber er gehörte nicht zu den »drei Helden«. 20Benaja aus Kabzeel, ein Sohn von Jojada, war ein starker Mann, der große Taten vollbrachte. Er tötete die beiden gefürchteten Soldaten der Moabiter, die »Löwen aus Moab« genannt wurden. Als es einmal geschneit hatte, stieg er in eine Zisterne hinunter und tötete einen Löwen, der dort hineingefallen war. 21Ein anderes Mal brachte er einen riesigen Ägypter um, der mit einem Speer bewaffnet war, während er selbst nur einen Stock in der Hand hatte. Benaja ging auf den Ägypter zu, riss ihm den Speer aus der Hand und erstach ihn damit. 22Weil Benaja, der Sohn von Jojada, solche Taten vollbrachte, war er als einer jener drei Offiziere bekannt. 23Er war der berühmteste unter den dreißig Offizieren, aber er gehörte nicht zu den »drei Helden«. David machte ihn zum Oberbefehlshaber seiner Leibwache.

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Wir befinden uns in einem Rückblick auf das Leben Davids. Der Autor des heutigen Abschnitts stellte Menschen und Geschichten heraus, die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Mut, Kampfgeist und Hingabe spielten eine große Rolle.

Es wird eine Begebenheit geschildert, in der drei Offiziere den Mut aufbrachten, für David in feindlichem Gebiet Wasser aus einem Brunnen zu holen. Weiterhin werden Krieger aufgezählt, die Unvorstellbares leisteten.

Auch wenn es in uns heute ein gewisses Unbehagen auslöst, dass Menschen für ihre brutalen Kriegstaten geistliche Anerkennung erhalten, so ist es doch der Kontext, in dem sich die Menschen damals befanden.

Unabhängig davon sind es bis heute Menschen voller Mut, Leidenschaft und Hingabe, die einen Unterschied machen. Wir haben jeden Tag neu die Wahl, mutig für unseren Glauben einzustehen, von Jesus zu erzählen und Menschen zu lieben. Jesus hat den Kreislauf der Gewalt durchbrochen. Wir haben die Möglichkeit, bedingungslos zu lieben!

Vor kurzem habe ich den Dokumentarfilm über Philipp Mickenbecker gesehen. Es hat mich tief bewegt zu sehen, welche Spuren er hinterlassen hat. Spuren des Friedens, des Glaubens und der Freude. Wahnsinn! Es ist eine Einladung, jeden Tag – auch den heutigen – für das zu nutzen, was am Ende wirklich zählt.

Was zählt am Ende für dich? Hab es jetzt bereits vor Augen.