1. Timotheus
Kapitel 6, Vers 3–10
GELDGIERIGE IRRLEHRER
3Wer aber etwas anderes behauptet, wer sich nicht an die heilsamen Worte unseres Herrn Jesus Christus hält und die Lehre unseres Glaubens in den Wind schlägt, 4der nimmt nur sich selbst wichtig, weiß aber überhaupt nichts. Solche Leute sind aufgeblasen und zetteln spitzfindige Auseinandersetzungen und fruchtlose Streitgespräche an. So entstehen Neid, Zank, böses Gerede und gemeine Verdächtigungen. Ja, diese Leute sind wie von einer Seuche befallen. 5Ständig sind sie in Streitereien verwickelt, ihr ganzes Denken ist verdreht und verkehrt. Von der Wahrheit haben sie sich so weit entfernt, dass sie den Glauben an Jesus Christus missbrauchen, um sich zu bereichern. 6Es stimmt ja: Als Christ zu leben bringt großen Gewinn. Allerdings nur dann, wenn man mit dem zufrieden ist, was man hat. 7Denn wir sind ohne Besitz auf diese Welt gekommen, und genauso werden wir sie auch wieder verlassen. 8Wenn wir zu essen haben und uns kleiden können, sollen wir zufrieden sein. 9Wie oft erliegen Menschen, die unbedingt reich werden wollen, den Versuchungen des Teufels, wie oft verfangen sie sich in seinen Netzen! Solche unsinnigen und schädlichen Wünsche stürzen die Menschen in den Untergang und ins Verderben. 10Denn alles Böse erwächst aus der Habgier. Schon so mancher ist ihr verfallen und ist dadurch vom Glauben abgekommen. Wie viel Not und Leid hätte er sich ersparen können!
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Weitere Infos →Paulus stellt klar heraus, welch schlimme Folgen Habgier haben kann. Was ist mit Habgier gemeint? Na ja, einfach das tiefe Verlangen danach, immer mehr Geld und Besitz anzuhäufen, und einfach nicht genug bekommen zu können. Streitereien, Neid und Missbrauch des Glaubens sind die schlechten Früchte, die Paulus in den Versen von heute darlegt und die aus der Sünde "Habgier" wachsen. Und ganz ehrlich: Grund genug, Habgier im eigenen Leben nicht haben zu wollen, oder?
Egal, ob es nun Habgier oder eine andere Sache ist, die Gott einfach nicht gefällt. Das Problem an Sünde ist, dass sie immer den Tod von etwas hervorruft, das ist einfach ihre Natur. Sei es der Tod von Beziehungen, der Tod des Glaubenslebens oder ein tatsächlicher Tod einer Person. Doch am Anfang ist es so verlockend, dem Egoismus und den Wünschen des eigenen Herzens nachzugehen. Alles gelingt scheinbar, doch dann kommt das dicke Ende. Manchmal ist das ein schleichender Prozess, und manchmal geschieht es einfach so "Knall und Fall".
Mit der Schlechtigkeit des eigenen Herzens ist nicht zu spaßen. Gut ist: Jesus Christus möchte dich befreien. Er möchte, kann und wird dich von Sünden wie Habgier mehr und mehr erlösen. Auch schon zu deinen Lebzeiten. Er bringt durch den Heiligen Geist gute Früchte in dir hervor! (Vgl. Galater 5.) Bitte Gott noch heute darum. Ganz konkret.