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Impuls

Das Heilmittel Ist Da!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Römer

Kapitel 1, Vers 18–​32

GOTTES GERICHT

18Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen. 19Dabei gibt es vieles, was sie von Gott erkennen können, er selbst hat es ihnen ja vor Augen geführt. 20Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. 21Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, verweigerten sie ihm die Ehre und den Dank, die ihm gebühren. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster. 22Sie hielten sich für besonders klug und waren die größten Narren. 23Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie Götzenstatuen von sterblichen Menschen, von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. 24Deshalb hat Gott sie all ihren Trieben und schmutzigen Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper entwürdigten. 25Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen. 26Weil die Menschen Gottes Wahrheit mit Füßen traten, gab Gott sie ihren Leidenschaften preis, durch die sie sich selbst entehren: Die Frauen haben die natürliche Sexualität aufgegeben und gehen gleichgeschlechtliche Beziehungen ein. 27Ebenso haben die Männer die natürliche Beziehung zur Frau mit einer unnatürlichen vertauscht: Männer treiben es mit Männern, ohne sich dafür zu schämen, und lassen ihrer Lust freien Lauf. So erfahren sie die gerechte Strafe für ihren Götzendienst am eigenen Leib. 28Gott war ihnen gleichgültig; sie gaben sich keine Mühe, ihn zu erkennen. Deshalb überlässt Gott sie einer inneren Haltung, die ihr ganzes Leben verdirbt. Und folglich tun sie Dinge, mit denen sie nichts zu tun haben sollten: 29Sie sind voller Unrecht und Gemeinheit, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch 30und Verleumdung. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, anmaßend und überheblich. Beim Bösen sind sie sehr erfinderisch. Sie weigern sich, auf ihre Eltern zu hören, 31haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos. 32Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.

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Das ist nun wirklich mal eine Ansage. Paulus macht deutlich, dass die Menschheit von Bösem und Schlechtigkeit durchzogen ist! „Sie sind voller Unrecht und Gemeinheit, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch und Verleumdung.“ (V. 29 + 30a) Und diese Liste ist nur ein kleiner Auszug aus dem langen Katalog von schlechten Charakterzügen, die Paulus innerhalb der menschlichen Bevölkerung erkennt. All die Zerstörung, die diese Welt erleiden muss, ist die Folge dieses Umstandes: „Gott war ihnen gleichgültig.“ (V. 28a)

Weißt du, ich möchte gerne einmal auf mein Leben zurückblicken können und nicht so viel Schlechtes darin erkennen. Ich möchte mich nicht in meinen eigenen Lügen verstricken, Süchten hinterherlaufen, Menschen traurig machen und den Planeten zerstören. Doch ich muss leider zugeben: Alleine schaffe ich das nicht! Ich bin eben auch nur ein Mensch. Das sind wir alle. Wir Menschen sehnen uns nach Veränderung. Wir Menschen sehnen uns nach Befreiung. Und doch müssen wir eines erkennen: Nur dann, wenn wir Gott wieder zur Priorität in unserem Leben machen, wenn wir zulassen, dass sein Heiliger Geist uns verändert, werden wir echte Veränderung und echte Befreiung erleben. Nur dann, wenn Gott uns nicht mehr gleichgültig ist, werden wir ein wahrer Segen für andere sein können. Dieses „nur dann“ hört sich nach einer geringen Chance, einer kleinen Möglichkeit an. In Wirklichkeit ist es aber DIE Chance und DIE Möglichkeit für jeden Menschen, frei von den Folgen der Sünde zu werden! Das Heilmittel für unser Leben haben wir doch schon längst gefunden: Eine Beziehung zu Gott.