1. Thessalonicher
Kapitel 2, Vers 8–12
AUS LIEBE
8Aus Liebe zu euch waren wir nicht nur dazu bereit, euch Gottes rettende Botschaft zu verkünden, sondern auch unser ganzes Leben mit euch zu teilen. So sehr hatten wir euch liebgewonnen. 9Ihr erinnert euch doch sicher daran, liebe Brüder und Schwestern, wie sehr wir uns geplagt und abgemüht haben. Als wir euch Gottes rettende Botschaft verkündeten, haben wir Tag und Nacht für unseren Lebensunterhalt gearbeitet, um niemandem von euch zur Last zu fallen. 10Gott weiß es, und ihr wisst es auch, dass wir euch, die ihr zum Glauben gekommen seid, so behandelt haben, wie es Gott gefällt. Wir verhielten uns vorbildlich und ließen uns nichts zuschulden kommen. 11Ihr wisst, wie ich mich um euch gekümmert habe. Wie ein Vater seine Kinder habe ich jeden Einzelnen von euch 12ermahnt und ermutigt, ja, beschworen, ein Leben zu führen, das Gott ehrt. Denn er beruft euch dazu, in seinem Reich zu leben und seine Herrlichkeit mit ihm zu teilen.
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Weitere Infos →Jeder Christ hat einen Missionsauftrag von Gott bekommen. Wir alle sollen das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus Christus, in diese Welt tragen. Dabei denken wir meist daran, dass wir einfach erzählen, berichten und bezeugen, was Gott getan hat und was er auch in unserem eigenen Leben tut. Und ja, das ist richtig. Und ja, die Wahrheit mit Worten zu verkündigen, ist definitiv der Grundbaustein für christliche Mission!
Wie wir in den letzten Tagen gelesen haben, war die Gemeinde in Thessalonich vorbildhaft. Der Glaube an Jesus Christus in dieser Gemeinde wuchs unerschütterlich. Hier hatte Mission funktioniert. Doch woran lag dieser Erfolg? Natürlich ist und bleibt es am Ende Gott selbst, der Menschen zu sich zieht. Wir säen nur aus, doch Gott schenkt das Wachstum. Und dennoch lesen wir in den Versen für heute davon, dass Paulus und seine Begleiter nicht nur das Evangelium verkündeten, sondern den Menschen in Thessalonich mit Liebe begegneten und aus Liebe anfingen, ihr Leben mit ihnen zu teilen. Sie begleiteten diese Leute also in ihren Fragen und Nöten. Sie ermutigten sie und sie ermahnten sie, wenn es dran war.
Glaubenshelden werden nicht nur durch die Predigt des Evangeliums geformt, sondern dadurch, dass wir uns aus Liebe heraus in sie und ihr geistliches Wachstum investieren!