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Impuls

Wie offen ist dein Herz?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 13, Vers 1–​9

Das Gleichnis vom Getreide säen

1Am selben Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Seeufer, um zu lehren. 2Bald hatte sich eine große Menschenmenge um ihn versammelt. Darum stieg er in ein Boot und sprach von dort zu den Menschen am Ufer. 3Was er ihnen zu sagen hatte, erklärte er durch Gleichnisse: »Ein Bauer ging aufs Feld, um Getreide zu säen. 4Als er die Körner ausstreute, fielen ein paar von ihnen auf den Weg. Sofort kamen die Vögel und pickten sie auf. 5Andere Körner fielen auf felsigen Boden, wo nur wenig Erde war. In der dünnen Erdschicht ging die Saat zwar schnell auf, 6als dann aber die Sonne am Himmel hochstieg, vertrockneten die Pflänzchen. Sie konnten keine starken Wurzeln bilden und verdorrten deshalb in der Hitze. 7Wieder andere Körner fielen ins Dornengestrüpp, doch dieses hatte die junge Saat bald überwuchert, so dass sie schließlich erstickte. 8Die übrigen Körner aber fielen auf fruchtbaren Boden und brachten das Hundert-, Sechzig- oder Dreißigfache der Aussaat als Ertrag. 9Wer Ohren hat, der soll auf meine Worte hören!«

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Das bekannte Gleichnis Jesu von Saat und Ernte – wie oft hast du es schon gehört? Vielleicht hast du es soeben auch zum ersten Mal gelesen. Aber wenn du bereits eine Zeit lang im christlichen Kontext unterwegs bist, dann wirst du es sicherlich kennen.

Immer wieder erinnert es uns daran, dass es wichtig ist, offen für das zu sein, was Jesus uns sagen möchte. Der Boden, auf den die Saat fällt, ist unser Herz. Die Saat sind die Worte Jesu. Wie offen ist unser Herz für Gott? Lassen wir uns etwas von ihm sagen? Oder hören wir nur halbwegs hin und machen dann wieder unser Ding?!

Jeden Tag neu dürfen wir uns dafür entscheiden, unser Herz für Jesus weit zu machen. Jeden Tag dürfen wir Gott aktiv um seine Führung und Weisheit bitten. Wir dürfen uns ihm anvertrauen, ihn um etwas bitten, ihn in unserem Leben wirken lassen und ihm Raum geben. Nur auf diese Weise bringen wir mit und in unserem Leben langfristige Früchte.

Ablenkungen, falsche Werte, Egoismus und Stolz bringen uns davon weg, Gott aufrichtig zuzuhören. "Hat Gott wirklich gesagt …?", das ist eine bekannte Frage des Zweifelns, die immer wieder in uns hochkommt, wenn wir Gott einfach nicht verstehen (wollen). Auch heute gilt aber die Einladung an dich, Gott zu vertrauen und ihm erneut zuzuhören: Beim Bibellesen, beim Lobpreis, im Gebet und auch dann, wenn Gott ganz persönlich durch seinen Heiligen Geist zu dir spricht.