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Impuls

Wie reden wir?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Prediger

Kapitel 10, Vers 12–​20

Schwerer als jede Weisheit

12Ein weiser Mensch wird geachtet für seine Worte; aber ein Dummkopf richtet sich durch sein Gerede selbst zugrunde. 13Wenn er den Mund aufmacht, hört man nichts als dummes Geschwätz – es bringt nur Unheil und Verblendung! 14Ja, solch ein Mensch redet ununterbrochen. Dabei weiß keiner, was die Zukunft bringt; niemand kann ihm sagen, was nach seinem Tod geschehen wird. 15Das viele Reden macht den Dummkopf bloß müde. Nicht einmal den Weg in die Stadt findet er! 16Wehe dem Land, dessen König noch jung und unerfahren ist und dessen Machthaber schon früh am Morgen Feste feiern! 17Wohl dem Land, dessen König ein Mann von guter Herkunft ist und dessen Machthaber zur richtigen Zeit feiern – und zwar mit der nötigen Beherrschung und nicht wie die Säufer! 18Wenn jemand die Hände in den Schoß legt und zu faul ist, das Dach seines Hauses auszubessern, tropft bald der Regen durch, und das Gebälk fällt in sich zusammen. 19Ein gutes Essen macht fröhlich, Wein macht das Leben lustig, und Geld macht beides möglich! 20Nicht einmal in Gedanken schimpfe auf den König, nicht einmal in deinem Schlafzimmer fluche über den Reichen! Denn die Spatzen pfeifen es von den Dächern, und schon bist du verraten.

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Worte haben Gewicht. Zumindest sollten und dürfen sie das haben. Was der Schreiber jedoch bemerkt hat, ist Folgendes:

"Wenn er den Mund aufmacht, hört man nichts als dummes Geschwätz – es bringt nur Unheil und Verblendung! Ja, solch ein Mensch redet ununterbrochen. Dabei weiß keiner, was die Zukunft bringt; niemand kann ihm sagen, was nach seinem Tod geschehen wird." [13-14]

Reden wir einfach nur viel? Oder reden wir überlegt? Vielleicht ist das eine gute Frage, die wir uns heute persönlich stellen dürfen. Wenn wir den Mund aufmachen und uns zu Wort melden: Bedenken wir vorher, was unsere Worte in unserem Gegenüber auslösen könnten? Versuchen wir, empathisch und rücksichtsvoll zu sprechen? Oder lassen wir unserer Wut ununterbrochen Lauf, denken nicht einmal darüber nach, dass unsere Worte verletzen könnten? Sprechen wir die Wahrheit? Oder rutscht uns immer mal wieder eine Lüge heraus?

In der persönlichen Reflexion beginnt Veränderung. Natürlich sind wir alle nicht perfekt. Auch nicht mit unseren Worten. Doch wir dürfen gemeinsam mit Gott, gemeinsam mit der Bibel, seinem Wort, immer besser darin werden, vernünftige und weise Redner zu werden. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dafür bekannt zu sein, Ermutigung und Weisheit in das Leben anderer Menschen zu sprechen. 😊