Hosea
Kapitel 6, Vers 1–6
Umkehr zum Herrn
1›Kommt, wir wollen zum HERRN umkehren! Er hat uns verletzt, aber er wird uns auch wieder heilen; er hat uns geschlagen, aber nun wird er unsere Wunden verbinden! 2Schon nach zwei Tagen wird er uns wieder aufrichten, ja, am dritten Tag schenkt er uns neues Leben. Dann können wir immer in seiner Nähe sein. 3Alles wollen wir tun, um ihn, den HERRN, zu erkennen! So sicher, wie morgens die Sonne aufgeht und im Herbst und Frühjahr der Regen die Erde tränkt, so gewiss wird er kommen und uns helfen.‹ 4Ach, Ephraim und Juda, was soll ich bloß mit euch machen? Eure Treue ist so flüchtig wie ein Nebelschleier am Morgen, eure Liebe zu mir verschwindet so schnell wie Tau unter der Sonne! 5Darum habe ich euch durch die Propheten mit harten Worten geschlagen und euch das Todesurteil gesprochen. Was ich für richtig und gut halte, habe ich deutlich gesagt, es ist klar wie der helle Tag. 6Wenn jemand mir treu ist, so ist mir das lieber als ein Schlachtopfer. Und wenn jemand mich erkennen will, freut mich das mehr als jedes Brandopfer!«
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Weitere Infos →Wie schnell denken wir, wir müssten etwas für Gott tun? Ja, ihm gewissermaßen "Opfer" bringen, um uns seine Liebe und Gunst zu erarbeiten. Wenn wir gescheitert sind, dann wollen wir danach erst recht alles richtig machen. Wir denken schnell, wir müssten viel Zeit in einen Dienst (zum Beispiel in einer Gemeinde) investieren, um Gott zu gefallen. Oder wir denken vielleicht, dass unser Fasten Gottes Liebe zu uns steigern könnte … Ja, Religion lebt uns das vor. Doch Gott möchte keine Religiosität! Gott möchte eine lebendige Beziehung zu einem Menschen führen: Geprägt von einer engen Verbindung, von Liebe, einem tiefen Vertrauen, von Aufrichtigkeit und Respekt.
Deutlich wird dieser Umstand besonders an diesem Vers, in dem Gott spricht:
"Wenn jemand mir treu ist, so ist mir das lieber als ein Schlachtopfer. Und wenn jemand mich erkennen will, freut mich das mehr als jedes Brandopfer!" [6]
Dieser Vers ist heute genauso aktuell wie zur damaligen Zeit des Propheten Hosea. Gott macht im Laufe der Bibel immer wieder deutlich, worauf es am Ende wirklich ankommt: Gottes Liebe (auch über den Tod hinaus) ist uns garantiert, wenn wir eine Glaubensentscheidung für ihn treffen und dann mithilfe des Heiligen Geistes in uns (vgl. Römer 8) in eine Glaubensbeziehung zu ihm starten. Es kommt aufs Herz an, nicht auf unsere Taten.