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Impuls

"Wozu diese Verschwendung?"

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Soziales Leben

Matthäus

Kapitel 26, Vers 6–​13

Ein Vermögen für Jesus

6Jesus war in Betanien zu Gast bei Simon, der früher einmal aussätzig gewesen war. 7Während der Mahlzeit kam eine Frau herein. In ihren Händen hielt sie ein Fläschchen kostbares Öl, mit dem sie den Kopf von Jesus salbte. 8Als die Jünger das sahen, regten sie sich auf: »Das ist ja die reinste Verschwendung! 9Dieses Öl ist ein Vermögen wert! Man hätte es verkaufen und das Geld den Armen geben sollen.« 10Als Jesus ihren Ärger bemerkte, sagte er: »Warum macht ihr der Frau Schwierigkeiten? Sie hat etwas Gutes für mich getan. 11Arme, die eure Hilfe nötig haben, wird es immer geben, ich dagegen bin nicht mehr lange bei euch. 12Indem sie das Öl auf mich goss, hat sie meinen Körper für mein Begräbnis vorbereitet. 13Ich versichere euch: Überall in der Welt, wo Gottes rettende Botschaft verkündet wird, wird man auch von dieser Frau sprechen und von dem, was sie getan hat.«

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Es ist wohl eine der bekanntesten Geschichten von Jesus. Doch was für mich wieder einmal heraussticht, ist, dass Jesus eine so andere Sicht auf die Dinge hatte als alle anderen um ihn herum.

Denn seine Jünger schauten sich an, was die Frau tat, und waren sich einig: "Das ist Verschwendung! Das hätte man anders und besser verwenden können!" Zur Verteidigung der Jünger: Das Salböl war wohl ein Jahresgehalt wert. Also es war in der Tat sehr teuer.

Jedoch stimmte Jesus nicht mit seinen Jüngern überein. Er fand die Tat der Frau nicht anstößig, sondern er sah darin einen Dienst der Liebe. Während die Jünger nur das Äußere sahen, konnte Jesus ihr verschwenderisches Herz darin sehen. Und er ehrte sie und wies seine Jünger sogar zurecht.

Irgendwie erinnert mich diese Geschichte an einige Situationen in meinem Leben. Wie oft befinden wir uns in Momenten, in denen wir denken: "Oh, das könnte man aber anders machen. Da hätte ich aber eine bessere Idee gehabt. Das ist aber ein bisschen komisch."?

Vielleicht sollten wir Jesus fragen, wie er die Situation sieht, die für dich so anstößig oder ärgerlich ist. Ich bin gespannt, was er dir antwortet!