4. Mose
Kapitel 14, Vers 1–9
Die Israeliten wollen nicht nach Kanaan
1Die Israeliten schrien entsetzt auf und weinten die ganze Nacht. 2Alle schimpften auf Mose und Aaron. »Wären wir doch in Ägypten oder hier in der Wüste gestorben!«, riefen sie. 3»Warum bringt uns der HERR in solch ein Land? Damit man uns tötet und unsere Frauen und Kinder als Gefangene verschleppt? Lieber kehren wir nach Ägypten zurück!« 4Dann legten sie sich einen Plan zurecht: »Lasst uns einen neuen Anführer wählen und zurück nach Ägypten gehen!« 5Da warfen sich Mose und Aaron vor den Augen des versammelten Volkes zu Boden. 6Josua, der Sohn von Nun, und Kaleb, der Sohn von Jefunne, zerrissen entsetzt ihre Gewänder 7und riefen den Israeliten zu: »Das Land, das wir erkundet haben, ist wirklich sehr gut! 8Dort gibt es alles im Überfluss! Wenn der HERR Gefallen an uns hat, wird er uns dorthin bringen und uns das Land schenken. 9Lehnt euch nur nicht gegen ihn auf! Ihr müsst keine Angst vor den Leuten dort haben. Wir werden sie leicht überwältigen, denn sie haben keinen Schutz mehr. Ihr braucht euch nicht vor ihnen zu fürchten, der HERR ist auf unserer Seite!«
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Weitere Infos →"Ungewissheit ist manchmal schlimmer als die Gewissheit schlechter Umstände."
Kennst du das Gefühl, vor einer Prüfung zu stehen und unsicher zu sein, ob du sie bestehen wirst? Oft ist es einfacher, das Ergebnis zu kennen, selbst wenn es negativ ausfällt. Oder die ungewisse Zeit nach der Kündigung eines Jobs, der einem nicht gutgetan hat. Diese Zeit ist häufig nicht einfacher als die schlechten Umstände.
Nun haben wir jedoch einen Gott, der es liebt, uns aus schlechten Umständen herauszuholen, doch ebenso gern die ungewissen Zwischenzeiten nutzt, um uns Vertrauen beizubringen.
Ähnlich erging es den Israeliten. Nachdem ihre Kundschafter das verheißene Land ausgekundschaftet hatten und einige mit ziemlich grausigen Berichten zurückkamen, wollte das Volk lieber wieder in die bekannten, schlechten Verhältnisse zurückkehren.
Dabei war es Gottes Wunsch gewesen, sie in ein Land zu führen, in dem Milch und Honig fließen.
Vielleicht fragst du dich gerade in deinem Leben, weshalb du diese leidige Zeit der Ungewissheit erleben musst. Vielleicht hast du etwas Altes aufgegeben, in der Hoffnung, dass das Neue besser wird.
Wenn es dir so geht, dann möchte ich dich in deiner Entscheidung ermutigen. Es war richtig, das alte Schlechte zu verlassen, und es ist Gottes Art, mit dir durch eine Zeit der Ungewissheit zu gehen.
"Warum ich?" Vielleicht gerade du, weil Gott etwas Besseres für dich vorbereitet hat.