Blogpost
Erkennen, was Gott möchte - Wie geht das? (Ein Impuls)
Wenn es eine Frage gibt, die uns bei STAYONFIRE wirklich oft gestellt wird, dann ist es diese: „Woher weiß ich, was Gott für mich möchte?“ Dabei geht es dann um die großen und kleinen Entscheidungen des Lebens. Du möchtest alles richtig machen. Du möchtest die bestmögliche Entscheidung treffen. Und du weißt, dass Gott als dein Schöpfer wohl am besten weiß, was dein nächster Schritt sein sollte. Das sind sehr wertvolle Gedanken!
Doch wie oft ergeht es uns dann so: Wir wissen einfach nicht, was Gott jetzt von uns möchte. Wir haben vielleicht Angst, aus Gottes Plan herauszufallen. (Unser Team hat zur Angst, aus Gottes Plan herauszufallen, einen Blogbeitrag geschrieben, der ganz klar zu dem Schluss kommt: Nein, du kannst nicht aus Gottes Plan herausfallen! Lies ihn dir gern in unserer Mediathek hier in der App durch. Der Blogbeitrag trägt den Titel „Kann ich meine Berufung verpassen?“.)
Es gibt sicherlich gute Tools, um herauszufinden, wie Gottes Idee für dein Leben aussehen könnte: Wenn es zum Beispiel um die Wahl deines Berufs geht, dann schaust du deine gottgegebenen Gaben an. „Was kann ich gut? Was kann ich vielleicht weniger gut?“ Bei der Partnerwahl gibt es so viele Gründe, mit einer bestimmten Person eine Beziehung anzufangen oder auch nicht. Die Bibel gibt einige Maßstäbe für die Partnerwahl mit. Und gleichzeitig muss natürlich generell eine gewisse Kompatibilität der Lebenswünsche und der Lebensgestaltung gegeben sein. Und die romantische Anziehung zwischen zwei Menschen macht eine Beziehung natürlich generell sinnvoller und leichter.
Bei all den konkreten Formulierungen, was nun die richtige Wahl ist, gibt es ein Bild aus dem Alltag, welches mich nicht mehr loslässt, seitdem ich zum ersten Mal davon gehört habe. Und ich möchte dir heute in allen Fragen genau von diesem Bild erzählen, weil man es sich so gut merken kann, es ermutigt und einfach wahr ist.
Falschgeld. Es ist im Umlauf. Und dabei tauchen immer mal wieder neue Fälschungsvarianten auf. In meiner Ausbildung zur Bankkauffrau hatten wir eine Schulung, in der wir lernen sollten, Falschgeld von echtem Geld zu unterscheiden. Ich kann dir sagen: Manche gefälschten Geldscheine sehen so täuschend echt aus, dass man sie wirklich nur mit einem geschulten Auge oder entsprechenden technischen Geräten erkennen kann.
Wie lief diese Schulung ab? Wir konnten natürlich nicht alle Fälschungen ansehen, die es so im Umlauf gibt. Eine Sache aber konnten wir uns genau anschauen: den echten Geldschein. Anhand dieses echten Geldscheins mussten wir alle Merkmale genau lernen, die seine Echtheit ausmachten. Und genau dieses Wissen erleichterte es uns sehr, nun alle echten Geldscheine zu erkennen.
Was hat ein falscher Geldschein mit der Frage zu tun, was von Gott kommt und was nicht?
Je mehr wir uns mit dem beschäftigen, was echt ist, desto mehr werden wir das Falsche erkennen können. Jesus Christus ist der Echte. Er ist die Wahrheit. In der Bibel heißt es:
„Alle Weisheit beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem HERRN hat. Den heiligen Gott kennen, das ist Einsicht!“ (Sprüche 9:10)
Je mehr wir uns mit Gott, mit Jesus Christus beschäftigen, desto mehr Weisheit für Entscheidungen des Lebens wird uns versprochen. Dazu bedarf es eines „geistlichen Trainings“, wie man es auch nennen könnte. Die Bibel selbst gibt hierfür das Bild eines Babys, welches ausschließlich Milchnahrung zu sich nehmen kann. Erst dann, wenn es älter geworden ist, kann es feste Nahrung essen. Ein Erwachsener sollte nun wirklich nicht mehr auf Babynahrung angewiesen sein. Und so, wie ein Baby heranwächst, sollen auch wir im Glauben erwachsen werden. Denn dann können wir weise Entscheidungen treffen. Wenn wir darin erwachsen werden, das Echte zu erkennen, werden wir die Fälschungen, das, was nicht von Gott kommt, besser erkennen können.
„Wer noch Milch braucht, ist ein kleines Kind und versteht nicht, was die Erwachsenen reden. Ein Erwachsener kann feste Nahrung zu sich nehmen. Nur wer seine Urteilsfähigkeit geschult hat, der kann auch zwischen Gut und Böse unterscheiden.“ (Hebräer 5:13-14)
Also: Wenn du das nächste Mal einen Geldschein in der Hand hältst oder in deine Geldbörse schaust, dann erinnere dich daran, dass du Zeit mit Jesus verbringst. Denk daran, dass er das Echte ist und dass du in der wachsenden Beziehung zu ihm tatsächlich immer mehr unterscheiden kannst, was richtig und falsch ist. Es wird dir leichter fallen, den richtigen Weg zu erkennen. Im Vertrauen auf Jesus.