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Impuls

Anweisung für Überforderte

Joschua Seitzvon Joschua Seitz
Glaubensleben

Daniel

Kapitel 12, Vers 5–​13

Das Ende der Zeit

5Dann sah ich zwei andere Engel am Fluss stehen, jeder auf einer Seite des Ufers. 6Einer von ihnen fragte den Mann, der ein Gewand aus Leinen trug und über dem Wasser stand: »Wie lange dauert es noch, bis diese erstaunlichen Ereignisse vorüber sind?« 7Der Mann erhob beide Hände zum Himmel und schwor bei Gott, der ewig lebt: »Es dauert noch einen Zeitraum, dann zwei Zeiträume und einen halben Zeitraum. Wenn die Kraft des heiligen Volkes Gottes gebrochen ist, dann kommt alles zu seinem Ziel!« 8Ich hörte zwar, was der Engel sagte, aber ich konnte es nicht begreifen. Deshalb fragte ich: »Mein Herr, wie wird das Ende aussehen?« 9Er antwortete: »Geh jetzt, Daniel! Diese Worte sollen verschlossen und versiegelt bleiben, bis das Ende kommt. 10Gott wird viele Menschen auf die Probe stellen, er wird sie läutern, damit ihr Glaube sich bewährt. Doch alle, die von Gott nichts wissen wollen, werden sich weiterhin gegen ihn auflehnen. Sie werden diese Botschaft nicht verstehen, die Weisen aber werden sie begreifen. 11Von dem Zeitpunkt an, wenn man die regelmäßigen Opfer abschafft und einen abscheulichen Götzendienst einführt, wird es 1290 Tage dauern. 12Glücklich schätzen kann sich, wer aushält, bis 1335 Tage vorüber sind! 13Du aber geh deinen Weg bis zum Ende! Du wirst dich zur Ruhe legen, doch du wirst auferstehen und das himmlische Erbe empfangen, das am Ende der Zeit auf dich wartet.«

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Die Vision im Buch Daniel ist im letzten Kapitel auf der Zielgeraden. Ist es nicht sympathisch, wie Daniel reagierte?

"Ich hörte zwar, was er sagte, aber ich verstand es nicht." [8]

Ich kann mir richtig vorstellen, wie Daniel sich am Kopf gekratzt haben muss und von manchen Dingen verwundert, vielleicht auch verwirrt war.

Wir müssen den Charakter Gottes verstehen, wenn er uns Dinge offenbart. Er offenbart sie uns nicht, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Vielmehr offenbart es, dass Gott absolute Kontrolle hat.

Das wird nicht für Angst sorgen, sondern eher Respekt vor Gott oder eben – in anderen Worten – Ehrfurcht.

Nun sah Gott die Überforderung Daniels und er gab ihm somit noch eine letzte Anweisung:

"Du aber, geh deinen Lebensweg bis zum Ende. Dann wirst du ruhen, um aber am Ende der Tage aufzuerstehen und das Erbe, das dir bestimmt ist, zu empfangen!" [13]

In anderen Worten: Daniel, bleib einfach weiterhin treu. Bleibe treu in einem Land, wo andere Götter verehrt werden. Bleibe treu in deinem Auftrag, dann wird alles gut werden und du wirst ein reiches Erbe empfangen.

Das gilt auch für uns heute. Unser Job ist es nicht, uns in verrückten Theorien zu verlieren, sondern in unserem Weg mit Jesus treu zu bleiben. So bleiben wir auf dem richtigen Weg und wir dürfen uns in der Ewigkeit auf ein reiches Erbe freuen.