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Impuls

Bäume & Glauben

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 21, Vers 18–​22

Von der Kraft des Glaubens

18Als Jesus am nächsten Morgen nach Jerusalem zurückkehrte, hatte er Hunger. 19Am Wegrand sah er einen Feigenbaum. Er ging hin, fand aber nichts als Blätter an ihm. Da sagte Jesus zu dem Baum: »Du sollst in Zukunft nie wieder Feigen tragen!« Im selben Augenblick verdorrte der Baum. 20Als die Jünger das sahen, fragten sie erstaunt: »Wie kommt es, dass der Feigenbaum so plötzlich vertrocknet ist?« 21Jesus erwiderte: »Ich versichere euch: Wenn ihr Gott vertraut und nicht zweifelt, könnt ihr noch mehr als das tun. Ihr könnt sogar zu diesem Berg sagen: ›Hebe dich von der Stelle und stürze dich ins Meer!‹, und es wird geschehen. 22Ihr werdet alles bekommen, wenn ihr Gott im Glauben darum bittet.«

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Ich bin ganz ehrlich. Diese Geschichte hat mich immer verwirrt, wenn ich sie gelesen habe. Ich habe immer gedacht, das ist die eine Szene, die beweist, dass Jesus auch mal schlechte Laune haben konnte, wenn er hungrig war. Denn was kann denn ein Baum schon tun, das so schlimm ist, dass er verflucht werden muss?

Die Jünger waren allerdings mehr darüber verwundert, dass der Baum auch gleich eine Reaktion zeigte. Er verdorrte in dem Moment, als Jesus die Worte sprach (Mt 21:20).

Jesus nutzte diesen Moment aber auch, um die Jünger und uns etwas zu lehren: die Vollmacht des Glaubens. Für Jesus war es völlig normal, dass, wenn er etwas im Glauben sprach, es auch geschah. Wasser wurde zu Wein. Die Wellen wurden auf einmal still. Vielleicht sagst du: "Ja, das ist ja klar. Denn er ist ja auch Jesus!" Interessant ist dabei aber, dass Jesus das zu UNS sagt: "Alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!" (Mt 21:22)

Erwartest du noch, dass etwas passiert, wenn du im Glauben nach etwas fragst? Ich glaube, heute ist der Tag, an dem du es ausprobieren kannst. Ihm ähnlicher zu werden, bedeutet für mich auch, mehr wie Jesus zu denken und mit dem zu rechnen, mit dem er rechnet. Nicht meine, sondern seine Realität sollte mein Maßstab sein!