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Impuls

Das bringt doch nichts!

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

1. Timotheus

Kapitel 1, Vers 3–​11

WARNUNG VOR FALSCHEN LEHREN

3Als ich nach Mazedonien reiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben. Du solltest dort bestimmten Leuten Einhalt gebieten, damit sie keine falschen Lehren verbreiten. Tu das auch weiterhin. 4Sie sollen endlich mit diesem sinnlosen Nachforschen in Legenden und Abstammungsverzeichnissen aufhören; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit. Es lenkt uns ab von der Aufgabe, die Gott uns gegeben hat und die wir im Glauben ausführen. 5Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur das eine Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem aufrichtigen Glauben kommt. 6Doch es gibt Leute, die sich darüber hinwegsetzen und sich lieber mit nutzlosem Geschwätz abgeben. 7Sie bilden sich ein, Lehrer des Gesetzes zu sein; dabei verstehen sie nicht einmal das, was sie selbst reden, und haben keine Ahnung von dem, was sie so kühn behaupten. 8Wir dagegen wissen: Das Gesetz von Mose ist gut, wenn es nur richtig gebraucht wird. 9Aber für wen ist denn das Gesetz bestimmt? Doch nicht für Menschen, die nach Gottes Willen leben, sondern für solche, die gegen das Recht verstoßen und sich gegen Gott und seine Gebote auflehnen: Es gilt für Menschen, die von Gott nichts wissen wollen und Schuld auf sich laden, für Niederträchtige und Gewissenlose, für Leute, die ihren Vater und ihre Mutter oder einen anderen Menschen töten, 10sexuell unmoralisch leben, homosexuell verkehren, für Menschenhändler, für solche, die lügen und Meineide schwören oder in irgendeiner anderen Weise gegen die unverfälschte Lehre unseres Glaubens verstoßen. 11So lehrt es die rettende Botschaft, die der vollkommene Gott mir anvertraut hat und die seine Herrlichkeit zeigt.

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Paulus gab Timotheus die Aufgabe, in Ephesus dafür zu sorgen, dass falsche Lehrer an Einfluss verlieren. "Sie sollen endlich mit diesem sinnlosen Nachforschen in Legenden und Abstammungsverzeichnissen aufhören; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit." [4] Stattdessen sollte er die Gemeinde auf das Wesentliche ausrichten: Die Liebe Gottes, die unsere Herzen wirklich verändert. Das ist es, worum es geht (vgl. V. 5).

Diese selbst ernannten "Lehrer" gaben vor, tiefe Erkenntnisse über das Gesetz des Mose zu haben, doch schienen sie, die Botschaft im Kern zu verfehlen. Das Gesetz diente als Spiegel für den Menschen, um ihm zu zeigen, wie weit er sich von Gottes Willen entfernt hatte. Uns Christen jedoch wurde das Gesetz Gottes ins Herz geschrieben. Mit anderen Worten: Jesus erfüllte das Gesetz auf ganzer Linie. Er ist unser Vorbild. Wir folgen ihm und er lebt in uns.

Ich finde es erstaunlich, wie relevant diese Thematik bis heute ist. Genauer gesagt, das grundsätzliche Prinzip hinter dieser Bibelstelle. Wie oft höre ich davon, dass Christen Unmengen an Zeit investieren, um gegenwärtige Offenbarungstheorien aufzustellen, während die Nachbarn noch nie etwas von Jesus gehört haben? Mir scheint, wir sehen manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und da nehme ich mich nicht raus.