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Impuls

Der Teufel muss fliehen!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Jakobus

Kapitel 4, Vers 1–​10

Wie Christen leben sollen

1 Wieso gibt es denn bei euch so viel Kämpfe und Streitigkeiten? Kommt nicht alles daher, dass in euch die Leidenschaften und Triebe um die Vorherrschaft kämpfen? 2 Ihr wollt alles haben und werdet nichts bekommen. Ihr seid voller Neid und tödlichem Hass; doch gewinnen werdet ihr dadurch nichts. Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr nicht Gott bittet, werdet ihr nichts empfangen. 3 Und wenn ihr ihn bittet, wird er euch doch nichts geben. Denn ihr verfolgt üble Absichten: Es geht euch nur darum, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen. 4 Ihr Treulosen! Ist euch denn nicht klar, dass Freundschaft mit der Welt zugleich Feindschaft gegen Gott bedeutet? Wer also ein Freund dieser Welt sein will, der wird zum Feind Gottes. 5 Oder meint ihr, die Heilige Schrift sagt ohne jeden Grund: »Leidenschaftlich wünscht sich Gott, dass der Lebensgeist, den er in uns wohnen lässt, ganz ihm gehört«? 6 Aber was Gott uns schenken will, ist noch viel mehr. Darum heißt es auch: »Die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er wendet denen seine Liebe zu, die wissen, dass sie ihn brauchen.« 7 Unterstellt euch Gott und widersetzt euch dem Teufel. Dann muss er von euch fliehen. 8 Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein. Wascht die Schuld von euren Händen, ihr Sünder, und gebt euch Gott von ganzem Herzen hin, ihr Unentschiedenen! 9 Seht doch endlich ein, wie groß eure Schuld ist; erschreckt und trauert darüber! Ihr sollt nicht mehr lachen, sondern weinen; aus eurer Freude soll Traurigkeit werden. 10 Beugt euch vor dem Herrn! Dann wird er euch aufrichten.

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Jakobus schrieb an eine christliche Gemeinde, in der es scheinbar häufig zu Streitigkeiten kam. Diese Streitigkeiten gingen um Fragen, die das Verhältnis eines Christen zur umliegenden Welt betreffen: Wie sollen wir Christen in der Welt leben? Was ist für Gott in Ordnung und was nicht?

Jakobus machte eines klar: Gottes Gebote widersprechen häufig dem, was die Welt für gut befindet. Bis heute ist und bleibt das so, oder? Aber wem vertrauen wir: Gott oder der Welt? Ja, wir leben hier auf diesem Planeten. Doch gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, der Welt zu zeigen, worauf es ankommt: Zum Beispiel Nächstenliebe, den Glauben an Jesus, dass Gottes Gebote sinnvoll sind und das Beste in uns hervorbringen werden.

Es kommt immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Christen im persönlichen Leben, in Gemeinden oder auch in den sozialen Netzwerken. Und wie können wir diese lösen?

"Unterstellt euch Gott und widersetzt euch dem Teufel. Dann muss er von euch fliehen. Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein. Wascht die Schuld von euren Händen!" [7-8]

Jeder sollte vor seinem eigenen Haus kehren, sprich: Die eigene Beziehung zu Gott priorisieren und persönlich mit Gott aufräumen. Wenn das jeder Christ tut (oder tun würde), wären Kämpfe untereinander nicht mehr notwendig. Fangen wir doch heute damit an. Jeder für sich.