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Impuls

Die Wege des Herrn...

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

1. Mose

Kapitel 41, Vers 37–​46

JOSEF WIRD STELLVERTRETER DES PHARAOS

37Josefs Vorschlag gefiel dem Pharao und seinen Hofbeamten. 38»Wir finden für diese Aufgabe keinen besseren Mann als Josef«, sagte der König, »denn in ihm wohnt Gottes Geist!« 39Er wandte sich an Josef: »Gott hat dir dies gezeigt, darum bist du weiser als alle anderen und für die Aufgabe am besten geeignet. 40Meine Hofbeamten und das ganze Volk sollen auf dein Wort hören, nur ich selbst stehe noch über dir. 41Ich ernenne dich hiermit zu meinem Stellvertreter, der über das ganze Land verfügen kann!« 42Er nahm den Siegelring mit dem königlichen Wappen von seinem Finger und steckte ihn Josef an. Dann gab er ihm kostbare Kleidung aus Leinen und legte eine goldene Kette um seinen Hals. 43Er ließ ihn den Wagen des zweiten Staatsoberhaupts besteigen. Wo immer Josef sich sehen ließ, wurde vor ihm ausgerufen: »Werft euch vor ihm nieder und ehrt ihn!« So setzte der Pharao ihn zu seinem Stellvertreter über ganz Ägypten ein. 44»Ich bin der König«, sagte er zu ihm, »und ich bestimme, dass ohne deine Einwilligung niemand auch nur einen Finger rühren darf!« 45Er gab Josef den ägyptischen Namen Zafenat-Paneach (»Gott lebt, und er redet«) und verheiratete ihn mit Asenat. Sie war eine Tochter Potiferas, des Priesters von On. 46Josef war 30 Jahre alt, als der Pharao ihn zu seinem Stellvertreter machte. Er verließ den Königshof und reiste durch ganz Ägypten.

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Ein wirklich absolut rasanter Aufstieg! Gerade saß Josef noch zu Unrecht im ägyptischen Gefängnis, nun war er auf einmal der Stellvertreter des Pharaos und damit stellvertretender Herrscher über ein damals absolut mächtiges Königreich. Eine wirklich steile Karriere!

Ob all der Ruhm die schlimmen Jahre vergessen machen würde? Wohl kaum. Der Verrat durch seine Brüder, die ihn vor Jahren an ägyptische Sklavenhändler verkauften; das Unrecht, weswegen er jahrelang hinter Gittern gesessen hatte; all das war Teil von Josefs Geschichte – von dem Mann, der nun stellvertretender König Ägyptens war. In all den Jahren war Gott Josef treu geblieben. Und Josef blieb Gott ebenso treu. Er blieb im Gespräch mit seinem Gott und setzte seine gottgegebene Gabe der Traumdeutung immer wieder ein.

Josef hob durch den Ruhm nicht ab. Er wusste, wem er diesen Aufstieg zu verdanken hatte und wer allein die Wege so führen kann. Der Pharao selbst sprach es Josef noch mal zu: "Wir finden für diese Aufgabe keinen besseren Mann als Josef, […] denn in ihm wohnt Gottes Geist! […] Gott hat dir dies gezeigt, darum bist du weiser als alle anderen und für die Aufgabe am besten geeignet." [38+39]

Gottes Wege sind unergründlich: Er macht aus einem Gefängnisinsassen einen stellvertretenden König. Aus einem Ängstlichen einen Mutigen. Aus einem Gefangenen einen Freien. Gott hat Heilung und Neubeginn ebenso für dich parat. Lässt du dich auf Gott ein?