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Impuls

Erst im Rückblick verstehen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

1. Mose

Kapitel 39, Vers 1–​5

JOSEF BEI POTIFAR

1Die Ismaeliter hatten Josef nach Ägypten gebracht. Dort war er an den Ägypter Potifar verkauft worden, den Hofbeamten des Pharaos und Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache. 2Der HERR half Josef, so dass ihm alles glückte, was er unternahm. Er durfte im Haus arbeiten, 3und auch Potifar merkte bald, dass der HERR auf seiner Seite stand und ihm großen Erfolg schenkte. 4Deshalb bevorzugte er ihn vor allen anderen Sklaven und machte ihn zu seinem persönlichen Diener. Er setzte Josef zum Hausverwalter ein und vertraute ihm seinen ganzen Besitz an. 5Von da an segnete der HERR Potifar und ließ es ihm Josef zuliebe gut gehen. Die Arbeiten im Haus waren erfolgreich, es gab eine gute Ernte, und die Viehherden vergrößerten sich.

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Josef war an einem Ort, an dem er nie sein wollte. Seine eigenen Brüder hatten ihn nach Ägypten verkauft, aus Neid und Eifersucht ihm gegenüber. Nun war Josef hier, ausgeliefert als Sklave an die Herrscher Ägyptens. An diesem Ort, an dem Josef niemals in seinem Leben sein wollte, war Gott dennoch mit ihm! Und das absolut erkennbar. Gott schüttete seinen Segen über Josef so ersichtlich aus, dass selbst der Götzendiener Potifar erkennen musste, dass Gott Großes an Josef tat. Josef durfte es den Umständen entsprechend wirklich gut gehen an diesem Ort, an dem er niemals sein wollte. Er wurde zu einem lebendigen Zeugnis für Gottes Wirken!

In unserem Leben kommen wir immer wieder an Orte, an denen wir nie sein wollten. Pläne gehen nicht auf, Träume zerplatzen. Doch eines bleibt sicher bestehen: Gottes "Ja" über deinem Leben! Gottes "Ja" dazu, dich als sein geliebtes Kind zu sehen und zu segnen. Du darfst dir sicher sein, dass kein Ort dieser Welt und kein Ort in deiner Seele zu dunkel wäre, als dass Gott dich nicht gerade dort als lebendiges Zeugnis für ihn und seine Macht zum Leuchten bringen kann. Gott verliert niemals die Kontrolle! Wenn wir die Wege Gottes verstehen, dann oft eben erst im Rückblick auf unser Leben.