3. Johannes
Kapitel 1, Vers 3–8
VORBILDLICHES VERHALTEN
3Ich habe mich sehr gefreut, als einige Brüder zu mir kamen und berichteten, wie treu du zu Gottes Wahrheit stehst und dass du dein Leben ganz von ihr bestimmen lässt. 4Für mich gibt es keine größere Freude, als zu hören, dass alle, die durch mich Christen geworden sind, ihr Leben ganz an der Wahrheit ausrichten. 5Mein lieber Freund! Du setzt dich sehr für die Brüder ein – sogar für solche, die in eurer Gemeinde nur Gäste sind. Damit zeigst du, wie aufrichtig und treu du in deinem Glauben bist. 6Sie selbst haben uns vor der ganzen Gemeinde deine Liebe bestätigt. Es ist gut und richtig, wenn du ihnen auch bei ihrem nächsten Aufenthalt alles gibst, was sie für ihre Weiterreise benötigen, so wie es ihnen als Dienern Gottes zusteht. 7Denn sie wagen diese Reisen, um die Botschaft von Jesus Christus zu verkünden. Sie wollen auf keinen Fall von denen, die Gott nicht kennen, etwas für ihren Lebensunterhalt annehmen. 8Darum ist es unsere Aufgabe, diese Männer zu unterstützen. So helfen wir mit, dass Gottes Wahrheit weitergetragen wird.
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Weitere Infos →Wenn ich diese Worte für heute lese, dann zeigen sie mir vor allem ein Herz auf, das für die Mission brennt. Ein Herz, das dafür begeistert ist, dass andere Menschen Jesus Christus als ihren Herrn und Retter kennenlernen. Es ist die Aussage, dass einen selbst nichts glücklicher mache, als dass Menschen, denen man einmal selbst von Jesus Christus erzählt hat, nun wirklich mit ihm leben (vgl. V. 4). Und auch die Aufforderung in den darauffolgenden Versen, diejenigen bei ihrem Auftrag finanziell zu unterstützen, die eben genau das tun: Missionieren.
Habe ich ein Herz für die Verlorenen? Für die Menschen, die Jesus Christus noch nicht kennen und demnach (nehmen wir die Bibel beim Wort) nicht bei Gott landen werden? Die noch nie den krassen Frieden Gottes, das Eingreifen und Wirken des Heiligen Geistes in ihrem Leben erleben durften? So oft vergesse ich das. Ich kümmere mich lieber einfach um mein eigenes Glaubensleben. Ich bleibe lieber in meiner Komfortzone. Missionieren? Das können doch auch die anderen tun ...
Es ist klar, dass wir nie perfekt sein werden und das auch nicht sein müssen. Also kein falscher Druck, bitte! Aber: Ich möchte mich heute ermutigen lassen, mein Herz neu auf das Thema Mission auszurichten. Wie wäre es, wenn du und ich heute dafür beten, dass wir noch an diesem Tag einem Menschen von Jesus Christus erzählen können und das auch tun?