Philipper
Kapitel 1, Vers 27–30
FÜR CHRISTUS LEIDEN
27Vor allem ist wichtig, dass ihr als ganze Gemeinde so lebt, wie es der rettenden Botschaft von Christus entspricht. Ob ich nun zu euch kommen kann und es mit eigenen Augen sehe oder ob ich nur davon höre – ich möchte, dass ihr alle durch Gottes Geist fest zusammensteht und einmütig für den Glauben kämpft, den diese Botschaft in euch geweckt hat. 28Lasst euch auf keinen Fall von euren Gegnern einschüchtern! Euer Mut wird ihnen zeigen, dass sie verloren sind, ihr aber von Gott gerettet werdet. 29Ihr habt nicht nur das Vorrecht, an Christus zu glauben, ihr dürft sogar für ihn leiden. 30Damit kämpft ihr nun denselben Kampf wie ich. Und wie dieser Kampf aussieht, habt ihr ja früher selbst mit angesehen. Jetzt kann ich euch davon nur berichten.
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Kannst du dich daran erinnern, wie deine Eltern das erste Mal ohne dich verreist sind? Mir wurden dann immer gewisse Hinweise gegeben: Achte hierauf … tue jenes … Paulus scheint Ähnliches zu tun. Er gibt den Christen in Philippi einen Auftrag, den sie in seiner Abwesenheit wie Anwesenheit erfüllen sollen: So zu leben, wie es der "rettenden Botschaft von Christus entspricht" (V. 27). Auch wenn das Osterwochenende schon wieder hinter uns liegt, werden wir hier daran erinnert, welche Wirkung die Osterbotschaft auf uns haben sollte.
Doch dieser Text spricht von Inhalten, die den meisten von uns im Westen ziemlich unbekannt sein dürften. Paulus schreibt von dem Vorrecht, für Jesus zu leiden. Was machen wir damit? Egal, was kommt, die christliche Botschaft muss raus. Sie muss aktiv sichtbar werden. Unser Glaube kann nicht in einer Gemeinde oder den eigenen vier Wänden versteckt werden. Der Christ glaubt nicht für sich selbst im Privaten, sondern benötigt den Mut, in jeglicher Situation gemäß dem Evangelium zu handeln. Gerade in einem Land wie Deutschland sollten wir mutig und öffentlich zu unserem Glauben stehen. Egal, was kommt, egal, wem wir begegnen. Vermutlich wird es uns einiges an Überwindung kosten. Genau dort beginnt dann der Kampf, von dem Paulus spricht.