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Impuls

Energie richtig einsetzen

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Soziales Leben

2. Timotheus

Kapitel 2, Vers 14–​26

WARNUNG VOR IRRLEHREN

14An dieses Bekenntnis sollst du alle immer wieder erinnern. Ermahne sie vor Gott eindringlich, dass sie endlich mit diesen sinnlosen Streitereien um Worte aufhören, was keinem nützt, sondern bloß diejenigen durcheinanderbringt, die zuhören. 15Setz alles daran, dass Gott in dir einen zuverlässigen Arbeiter findet und du dich für nichts schämen musst. Erweise dich als jemand, der Gottes Botschaft von der Wahrheit richtig und klar verkündet. 16Beteilige dich nicht an dem heillosen, leeren Geschwätz gewisser Leute. Sie entfernen sich dadurch nur immer weiter von Gott. 17Wie ein todbringendes Krebsgeschwür breitet sich ihre falsche Lehre aus. Zu ihnen gehören auch Hymenäus und Philetus. 18Sie setzen sich über die Wahrheit einfach hinweg und behaupten, unsere Auferstehung sei bereits geschehen. Auf diese Weise haben sie schon manchen vom Glauben abgebracht. 19Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, können sie nicht erschüttern. Es ist mit Gottes Siegel versehen und trägt die Aufschrift: »Der Herr kennt alle, die zu ihm gehören«, und ebenso: »Wer sich zum Herrn bekennt, der darf nicht länger Unrecht tun.« 20Nun gibt es selbst in einem reichen Haushalt nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch solche aus Holz oder Ton. Während die einen bei Festen und großen Feiern auf den Tisch kommen, gebraucht man die anderen für den Abfall. 21Wer sich von diesen Schwätzern fernhält, der wird wie eins der edlen Gefäße sein: rein und wertvoll, nützlich für den Hausherrn, geeignet für alles, was gut ist. 22Widerstehe den Verlockungen und Leidenschaften, die jungen Menschen zu schaffen machen. Bemühe dich nach Kräften um ein Leben, das Gottes Willen entspricht und von Glauben, Liebe und Frieden bestimmt ist. Setze dich gemeinsam mit allen dafür ein, die den Herrn aufrichtig anbeten. 23Lass dich nicht auf törichte und nutzlose Auseinandersetzungen ein. Du weißt ja, dass sie nur zu Streit führen. 24Wer Gott dienen will, soll sich nicht herumstreiten, sondern allen Menschen freundlich begegnen, andere geduldig im Glauben unterweisen und bereit sein, auch Böses zu ertragen. 25Er soll versuchen, alle, die sich der rettenden Botschaft widersetzen, mit Güte auf den richtigen Weg zu bringen. Denn vielleicht führt Gott sie ja zur Einsicht, dass sie umkehren und die Wahrheit erkennen. 26Dann können sie wieder aus der Falle des Teufels befreit werden, in der sie gefangen waren, so dass sie sich von ihm für seine Zwecke missbrauchen ließen.

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Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Energie zu verbrauchen. Dabei sind scheinbar nicht alle Möglichkeiten gleichsam sinnvoll. Schon Paulus riet Timotheus dazu, seine Energie wohlüberlegt einzusetzen. Insbesondere in Bezug auf sein geistliches Leben. Timotheus sollte alles daran setzen, vor Gott ein "zuverlässiger Arbeiter" [14] zu werden. Dagegen sollte er dem "heillosen, leeren Geschwätz" [16] bewusst den Rücken zukehren.

Paulus vergleicht diese beiden Personengruppen mit unterschiedlichen Gefäßen, die in einem reichen Haushalt zu finden sind. "Nun gibt es selbst in einem reichen Haushalt nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch solche aus Holz oder Ton. Während die einen bei Festen und großen Feiern auf den Tisch kommen, gebraucht man die anderen für den Abfall." [20]

Das sind ziemlich harte Worte, wie ich finde. Doch sie bringen auf den Punkt, wie sehr Gott sinnlose Streitigkeiten in der Gemeinde verabscheut. Bis heute. Gottes Herz blutet, wenn sich Gemeinden spalten, z. B. aufgrund von "irrelevanten Meinungsverschiedenheiten" bzw. Personen, die mit ihrer Irrlehre die Gemeinde durcheinanderbringen. Traurigerweise passiert das bis heute. Sicherlich gibt es in all dem auch sinnvolle sowie relevante Auseinandersetzungen in Gemeinden, doch heute möchte ich mich bewusst auf das fokussieren, was Paulus meint, wenn er Timotheus schreibt: "Lass dich nicht auf törichte und nutzlose Auseinandersetzungen ein." [23] Lasst uns es Timotheus gleichtun.