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Impuls

Es bleibt hell!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

2. Mose

Kapitel 10, Vers 21–​29

DAS

9. STRAFGERICHT: FINSTERNIS 21Der HERR sprach zu Mose: »Streck deine Hand zum Himmel aus! Dann wird sich eine Dunkelheit über Ägypten ausbreiten, die man mit Händen greifen kann.« 22Mose erhob seine Hand zum Himmel, und eine völlige Finsternis kam über ganz Ägypten. Drei Tage lang blieb es so dunkel, 23dass keiner den anderen sehen und niemand sein Haus verlassen konnte. Nur wo die Israeliten wohnten, war es hell. 24Wieder ließ der Pharao Mose zu sich rufen und sagte: »Zieht los und dient dem HERRN, eurem Gott! Ihr dürft auch eure Familien mitnehmen. Nur eure Schafe, Ziegen und Rinder sollen hierbleiben.« 25Aber Mose widersprach: »Du musst uns schon erlauben, Tiere mitzunehmen, die wir dem HERRN, unserem Gott, als Schlacht- und Brandopfer darbringen können! 26Darum muss auch unser Vieh mit uns gehen, kein einziges Tier darf zurückbleiben! Denn aus unseren Herden müssen wir die Opfertiere für den HERRN, unseren Gott, auswählen. Und solange wir noch nicht in der Wüste sind, wissen wir gar nicht, welche Tiere wir dafür brauchen.« 27Doch der HERR ließ den Pharao starrsinnig werden, so dass er den Israeliten die Erlaubnis verweigerte. 28»Verschwinde!«, rief der König. »Wage es nicht, mir noch einmal unter die Augen zu treten, sonst bist du ein toter Mann!« 29Da antwortete Mose: »Du hast recht, ich werde dich nie wiedersehen!«

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"Nur wo die Israeliten wohnten, war es hell." [23] Dieser Satz sticht in den Versen für heute hervor, findest du nicht? Diese greifbare Finsternis traf das Land Ägypten, weil der Pharao sich immer noch nicht dem Befehl Gottes unterwerfen wollte. Lieber nahm dieser Herrscher die schlimmsten Probleme und Plagen für sein Land in Kauf, als Gottes Macht anzuerkennen und sich ihr zu beugen. Die Israeliten durften nicht als gesamtes Volk mit Hab und Gut aus der Sklaverei ziehen, sondern der Pharao stellte immer wieder Bedingungen auf, wie in diesem Abschnitt, dass sie keine ihrer Tiere mitnehmen dürften.

Die Konsequenzen für den Hochmut des Pharaos kamen. Und obwohl die Israeliten, das Volk Gottes, auch in Ägypten lebten, trafen die Plagen sie nicht. Überall war es finster, nur bei den Israeliten war es hell und sie konnten ihrem normalen Leben nachgehen. Für die Ägypter und ihren Pharao blieb es stockfinster. Als an Jesus Christus gläubige Menschen sind wir ebenso Teil des Volkes Gottes, zu Kindern Gottes geworden (vgl. Römer 8). Gott beschützt seine Kinder bis heute. Seine Gnade und seine Liebe leuchten ihnen auf bis zum heutigen Tag. Dann, wenn es überall finster ist, bleibt es bei den Kindern Gottes hell, weil Gott bei ihnen ist. Ja, auch Kinder Gottes haben Probleme, doch sie dürfen Liebe, Frieden, Gnade und so vieles mehr mit Gott erleben.