Psalm
Kapitel 66, Vers 1–9
Gott laut loben
1Ein Lied. Jubelt Gott zu, all ihr Menschen auf der Erde! 2Singt und musiziert zu seiner Ehre, stimmt ein Loblied an auf seine Größe und Pracht! 3Sprecht zu Gott: »Wie ehrfurchtgebietend sind deine Taten! Vor deiner Macht müssen sogar deine Feinde sich beugen. 4Alle Völker der Erde werden dich anbeten, sie werden dich preisen und deinen Namen besingen.« 5Kommt und seht, was Gott getan hat; wie ehrfurchtgebietend sind seine Taten unter den Menschen! 6Er teilte das Meer und ließ sein Volk hindurchziehen, trockenen Fußes konnten sie das Wasser durchqueren. Darum freuen wir uns über Gott! 7Ja, er hat alle Macht und regiert für immer und ewig. Er schaut auf die Völker – ihm entgeht nichts. Wer kann schon gegen ihn bestehen? 8Ihr Völker, preist unseren Gott! Lobt ihn laut, dass alle es hören! 9Gott erhält uns am Leben, er lässt uns nicht untergehen.
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Weitere Infos →Kennst du den Moment, wenn du im Lobpreis stehst und nichts fühlst? Du sehnst dich danach, Gott zu spüren, aber da ist einfach nichts. Du stehst da, singst die Lieder mit und deine Gedanken schweifen immer wieder ab.
Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest, dann lass mich dir erst einmal Mut zusprechen. Du bist nicht allein, es geht vielen so.
Vielleicht sollten wir unsere Erwartungen überdenken. Sehr oft geht es uns darum, was wir fühlen. Doch entsteht das Gefühl nicht oft erst dann, wenn ich mich darauf einlasse? Was ist der Kern von Worship? Emotion oder Ausrichtung?
Häufig stellen wir die Emotion vor die Ausrichtung. Doch ist es nicht eigentlich umgekehrt? Zuerst denkt man an etwas Schönes, dann kommt ein Gefühl der Freude. Es kommt nicht etwa ein Gefühl der Freude und dann denkt man an etwas Schönes. Normalerweise zumindest.
Verstehst du, was ich meine? Wir beten Gott an, weil er es verdient hat, angebetet zu werden. Anbetung ist nicht in erster Linie ein Gefühl, sondern eine Entscheidung. Und weil diese Entscheidung dem Menschen so guttut, stellt sich nicht selten ein tolles Gefühl ein.
Letztlich ist Anbetung nicht von Gefühlen abhängig. Gottes Taten bleiben auch in meiner Niedergeschlagenheit anbetungswürdig. Genau davon können wir in diesem Psalm lesen.