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Impuls

Gegen ein falsches Gottesbild

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Identität

Johannes

Kapitel 13, Vers 12–​20

HANDELT EBENSO!

12Nachdem Jesus ihnen die Füße gewaschen hatte, zog er sein Obergewand wieder an, kehrte zu seinem Platz am Tisch zurück und fragte seine Jünger: »Versteht ihr, was ich eben getan habe? 13Ihr nennt mich Lehrer und Herr. Das ist auch richtig so, denn ich bin es. 14Wenn schon ich, euer Lehrer und Herr, euch die Füße gewaschen habe, dann sollt auch ihr euch gegenseitig die Füße waschen. 15Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso! 16Ich sage euch die Wahrheit: Ein Diener steht niemals höher als sein Herr, und ein Botschafter untersteht dem, der ihn gesandt hat. 17Jetzt wisst ihr das und könnt euch glücklich schätzen, wenn ihr auch danach handelt. 18Ich spreche nicht von euch allen; denn ich weiß, welche ich als meine Jünger ausgewählt habe. Aber was in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist, muss sich erfüllen: ›Einer, der mit mir zusammen das Brot isst, tritt mich mit Füßen.‹ 19Schon jetzt kündige ich es euch an, damit ihr auch dann, wenn es geschieht, daran glaubt: Ich bin der, den Gott gesandt hat. 20Ich sage euch die Wahrheit: Wer einen Menschen aufnimmt, den ich gesandt habe, der nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, der nimmt den Vater auf, der mich gesandt hat.«

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Ich weiß nicht, wie dein Gottesbild so aussieht. Hast du eher das Gefühl, dass Gott immer bedrohend mit einem Zeigefinger auf dich zeigt? Dass er herrscht und seine unendlich große Macht eventuell sogar missbraucht? Aufgrund von Lebensumständen, Schicksalsschlägen oder auch den Worten anderer Menschen können wir schnell mal solche Lügen über Gott hören und ihnen dann leider auch Glauben schenken ... Umso heilsamer finde ich es, solche Verse wie die für heute dann persönlich zu lesen, denn in ihnen wird deutlich: Jesus Christus möchte der Diener seiner Jünger sein! Den größten Dienst erweist er uns durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz für unsere Schuld, damit wir erlöst sind und Zugang zu Gott haben. Doch dieser Dienst zeigt sich auch im Waschen der Füße, die damals noch deutlich dreckiger waren als unsere Füße heutzutage. Die meisten Menschen liefen barfuß oder in Sandalen, durch die ebenso der Staub und der Dreck der Straßen und Wege ihre Füße sehr schmutzig machten. Und selbst diese wahrscheinlich sehr schmutzigen und stinkenden Füße wusch Jesus, um seinen Jüngern zu zeigen, wie sehr er sie liebt und wie sehr ihn diese Liebe dazu bewegt, ihnen zu dienen.

Wie wäre es, wenn du Jesus heute darum bittest, dass er dir zeigt, wo er dienen möchte? Dass du ihn darum bittest, dir die Augen für seine Liebesbeweise in deinem Leben zu öffnen?