STAYONFIRE

Impuls

In der Klemme

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

Psalm

Kapitel 59, Vers 1–​9

Gott sieht zu

1Ein Lied von David, nach der Melodie: »Richte nicht zugrunde«. Er verfasste es, als Saul sein Haus überwachen ließ, um ihn zu töten. 2Befreie mich von meinen Feinden, mein Gott! Bring mich in Sicherheit vor meinen Verfolgern! 3Ja, rette mich vor diesen böswilligen Menschen, die vor keiner Bluttat zurückschrecken! 4Siehst du nicht, wie sie mir auflauern, um mich zu töten? Alles, was in ihrer Macht steht, haben sie gegen mich aufgeboten. Doch niemand kann mir vorwerfen, ich hätte treulos gehandelt oder sonst ein Unrecht begangen, HERR. 5Obwohl ich völlig unschuldig bin, kommen sie angelaufen und umstellen mein Haus. Steh auf, Herr! Sieh meine Not an und komm mir zu Hilfe! 6Du bist der allmächtige HERR und Gott, du bist der Gott Israels! Greif ein und strafe alle gottlosen Völker; hab kein Erbarmen mit den gemeinen Verrätern! 7Sie benehmen sich wie wilde Hunde, die am Abend kläffend die Stadt durchstreifen. 8Vor Gier läuft ihnen schon der Geifer aus dem Maul. Jedes Wort, das über ihre Lippen kommt, ist wie ein Dolchstoß. Dabei denken sie: »Keiner hört, was wir hier planen!« 9Aber du, HERR, kannst über sie nur lachen. Nichts als Spott hast du für diese Völker übrig.

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"Saul ließ Davids Haus sofort von Wachposten umstellen. Sie sollten David töten, sobald er am Morgen das Haus verließ." (1. Samuel 19:11)

David war in Lebensgefahr. Kurz zuvor hatte Saul einen Speer nach David geworfen, dem er nur um Haaresbreite ausweichen konnte. Jetzt saß er in seinem Haus fest.

Was tut man da am besten?

David schrieb Psalm 59.

"Obwohl ich völlig unschuldig bin, kommen sie angelaufen und umstellen mein Haus. Steh auf, Herr! Sieh meine Not an und komm mir zu Hilfe!" [5]

In 1. Samuel, Kapitel 19 lesen wir weiter, dass seine Frau Michal ihm half, durch das Fenster aus der Stadt zu fliehen. Welch ein Drama!

Vielleicht hast du diesen Psalm gerade gemütlich bei einer Tasse Kaffee oder Tee gelesen. Es sei dir gegönnt. Doch wir sollten uns immer wieder vor Augen führen, in welcher Situation David zu Gott rief. Er rief zu Gott, weil Gott der einzige war, der ihm noch helfen konnte.

Davids Haus mag umstellt gewesen sein, doch was seine Feinde nicht wussten, war, dass auch um David herum ein geistlicher Schutzwall stand.

"Wenn du zu meinem geliebten Kind willst, musst du zuerst an mir vorbei."

Ich glaube, dass Gott auch heute den geistlichen Mächten solche Ansagen macht. Vertrauen wir darauf. Er ist unser Retter, unser Beschützer! Rufen wir ihn an. In der Not und in der Freude. Zu jeder Zeit.