STAYONFIRE

Impuls

Jesus weinte

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 19, Vers 41–​44

TRÄNEN ÜBER EINE STADT

41Als Jesus die Stadt Jerusalem vor sich liegen sah, weinte er über sie. 42»Wenn doch auch du heute erkannt hättest, was dir Frieden bringt!«, rief er. »Aber jetzt bist du mit Blindheit geschlagen. 43Es kommt eine Zeit, in der deine Feinde einen Wall um deine Mauern aufschütten und dich von allen Seiten belagern. 44Sie werden dich dem Erdboden gleichmachen und deine Bewohner töten. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Denn du hast die Gelegenheit, als Gott dir nahekam, nicht genutzt.«

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Viele Kapitel lang war Jesus im Lukas-Evangelium unterwegs zu der besonderen Stadt Jerusalem. Seine Botschaft des Reiches Gottes schimmerte immer wieder durch: Die Menschen sollen zu Gott umkehren und ganz neu beginnen, mit ihm zu leben!

Nun stand Jesus vor dieser Stadt und kündigte ein schreckliches Gericht an. Diese Stadt sollte zerstört und von Leid heimgesucht werden. Eigentlich hatten sie sich ganz allein in diese missliche Situation gebracht. Uns würden Sätze einfallen wie: "Selbst schuld!" – "Ich habe euch doch gesagt, dass ihr umkehren sollt." – "Nun müsst ihr die Rechnung für euer Tun bezahlen!"

Nichts dergleichen geschah. Stattdessen weinte Jesus über diese Stadt und über das, was mit ihr geschehen würde. Man kann hier einen kleinen Einblick in das Herz Jesu gewinnen. Jesus ist kein gefühlskalter Richter, der Freude daran hat, Menschen einfach so zu bestrafen, sondern er will, dass wir zu Gott zurückkehren, sprich, Buße tun.

Genau dies wäre das Beste für die Stadt. Doch die Bewohner der Stadt wollen gerade nicht die Wege Gottes gehen und sich ihm nicht zuwenden. Wir sehen an Jesu Tränen, wie sehr Gott selbst sich mit unserer Rebellion auseinandersetzt und damit ringt. Diese Verse können für uns eine liebevolle Einladung sein, dort zu Gott zurückzukehren, wo wir seine Wege verlassen haben.