Esther
Kapitel 9, Vers 1–10
Rache an den Feinden
1Dann kam der 13. Tag des 12. Monats, des Monats Adar. An diesem Tag sollten die Bestimmungen des Königs ausgeführt werden. Die Feinde hatten erwartet, sie könnten die Juden vernichten. Aber nun geschah das Gegenteil: Die Juden besiegten ihre Feinde. 2In allen Städten und Provinzen versammelten sie sich und kämpften gegen diejenigen, die ihnen nach dem Leben trachteten. Die Feinde konnten keinen Widerstand leisten, aus Angst vor den Juden waren sie wie gelähmt. 3Die führenden Beamten der Provinzen, die Fürsten und Statthalter sowie die Verwalter des königlichen Besitzes unterstützten die Juden, denn sie fürchteten sich vor Mordechai. 4In allen Provinzen des persischen Reiches hatte es sich nämlich herumgesprochen, welche hohe Stellung Mordechai am Königshof hatte und dass sein Einfluss immer größer wurde. 5Die Juden töteten ihre Feinde mit dem Schwert. Sie vernichteten alle, von denen sie gehasst wurden. Niemand hinderte sie daran. 6In der Residenz Susa brachten sie 500 Männer um, 7 auch die zehn Söhne des Judenfeindes Haman, 8 des Sohnes von Hammedata. Sie hießen Parschandata, 9 Dalfon, Aspata, Porata, Adalja, Aridata, Parmaschta, Arisai, Aridai und Wajesata. 10 Doch ihren Besitz plünderten die Juden nicht.
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Weitere Infos →Nun war der Tag gekommen, der den Juden durch den Erlass des Königs, wie wir in den vorhergehenden Impulsen gelesen haben, angekündigt wurde. Das jüdische Volk konnte sich siegreich gegen seine Feinde behaupten. Das kostete Leben, doch wir müssen bedenken, dass die Feinde die Juden töten wollten. Das jüdische Volk leistete an dieser Stelle Gegenwehr.
In unserem Leben heute in der westlichen Welt können wir das Verhalten dieses Tages nicht mehr nachvollziehen, doch ich wage es, an dieser Stelle eine Brücke zu schlagen:
Die Bibel berichtet uns, dass wir nicht nur physische Feinde in dieser Welt haben, sondern ebenso geistliche:
"Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben." (Epheser 6:12)
Die Bibel gibt uns eine "geistliche Waffenrüstung" mit, die u. a. aus Gebet und dem Lesen der Bibel besteht. Detailliert nachlesen kannst du sie in Epheser 6:11-18.
Der Feind Gottes, die Bibel nennt ihn Satan, möchte dich von Gott wegbringen. Er möchte dir Lügen einreden, die dich, deinen Wert und deinen Glauben infrage stellen. Wir können die Verse für heute als Ermutigung sehen, dass Gott dir hilft, deine "geistlichen Feinde" in die Flucht zu schlagen und aus deinem Leben zu verbannen. Sei ermutigt, dir die Waffenrüstung aus Epheser 6 durchzulesen und sie auch umzusetzen.