STAYONFIRE

Impuls

Verkalkuliert

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

Richter

Kapitel 5, Vers 19–​31

Das Siegeslied - Teil

2 19Könige kamen und kämpften, Kanaans Könige führten Krieg gegen Israel bei Taanach am Fluss von Megiddo. Doch sie brachten kein Silber als Beute zurück. 20Vom Himmel her griffen die Sterne Sisera an, von ihren Bahnen aus kämpften sie gegen ihn und sein Volk! 21Der Fluss Kischon, der schon seit Urzeiten fließt, riss die Feinde mit sich fort. Sei stark, Debora, verlier nicht den Mut! 22Die Pferde der Feinde galoppierten davon, unter ihren Hufen dröhnte die Erde. 23»Verflucht sei die Stadt Meros!«, rief der Engel des HERRN. Ja, Unheil soll ihre Bewohner treffen! Denn sie kamen dem HERRN nicht zu Hilfe, sie standen den Soldaten Israels nicht bei. 24Preist Jaël, die Frau des Keniters Heber, rühmt sie mehr als jede andere Frau! Möge Gott sie reicher beschenken als alle Frauen, die in Zelten zu Hause sind. 25Als Sisera um Wasser bat, reichte sie Milch, gab ihm Sahne im kostbaren Gefäß. 26Doch dann fasste sie mit der Linken den Pflock und mit der Rechten den wuchtigen Hammer. Sie erschlug Sisera, zertrümmerte seinen Schädel und durchbohrte ihm die Schläfe. 27Er krümmte sich zu ihren Füßen, geschlagen lag er da. Er krümmte sich zu ihren Füßen und starb. 28Zu Hause hielt seine Mutter Ausschau nach ihm. Sie blickte aus dem Fenster und rief voller Sorge: »Warum sehe ich seinen Streitwagen noch nicht? Was hält seine Pferde bloß auf?« 29Ihre weisen Beraterinnen beruhigten sie, und auch sie selbst redete sich ein: 30»Unser Volk macht gewiss reiche Beute und teilt sie nun auf: ein oder zwei Mädchen für jeden Mann und für Sisera lauter bunt gewebte Gewänder. Ja, kostbare Kleider bringen sie mit und zwei schöne Tücher als Schmuck um meinen Hals!« 31HERR, mögen all deine Feinde sterben wie Sisera! Doch wer dich liebt, gleicht der Sonne, die aufgeht und mit aller Kraft strahlt! Nach Baraks Sieg über die Kanaaniter herrschte vierzig Jahre lang Frieden im Land.

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Heute lesen wir den zweiten Teil des Liedes, welches Debora und Barak am Tag eines wichtigen Siegs schrieben. Man könnte meinen, das Lied handele von Feinden, die sich verkalkuliert hatten:

"Könige kamen und kämpften, Kanaans Könige führten Krieg gegen Israel bei Taanach am Fluss von Megiddo. Doch sie brachten kein Silber als Beute zurück." [19]

Es handelt von Feinden, die flohen:

"Die Pferde der Feinde galoppierten davon, unter ihren Hufen dröhnte die Erde." [22]

Von einer Mutter, die vergebens auf die Rückkehr ihres Sohns wartete:

"Unser Volk macht gewiss reiche Beute und teilt sie nun auf: ein oder zwei Mädchen für jeden Mann und für Sisera lauter bunt gewebte Gewänder." [30]

Feinde flohen, Pferde galoppierten und böse Pläne wurden zerstört. Das passiert, wenn Gott eingreift. Im Epheserbrief des Neuen Testaments lesen wir davon, dass unsere Kämpfe sich "nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben" [Epheser 6:12] richten.

Es wäre doch schön, sagen zu können, dass sich diese unsichtbaren Mächte auch mit uns verkalkuliert haben. Gott ist auf unserer Seite, wenn wir wollen. Er gibt uns Kraft, gegen unsere Feinde anzukämpfen. Das ist unsere Zuversicht:

"Doch wer dich liebt, gleicht der Sonne, die aufgeht und mit aller Kraft strahlt!" [31]